Herzlich Willkommen am “Ernes”!

Öffnungszeiten in den Sommerferien

In der Zeit vom 09.08. bis zum 27.08.2021 ist das Sekretariat nur Mittwochs von 10:00 bis 12:00 für dringende Angelegenheiten besetzt.

Vom 30.08. bis zum 10.09.2021 ist das Sekretariat Montags bis Freitags zwischen 09:00 und 12:00 besetzt.

Neuigkeiten am Ernestinum

  • 13 Ernestiner, die 2020 ihr Abitur abgelegt haben, hatten unter Leitung von StD N.Berger das W-Seminar “Das Motiv der Reise in zeitgenössischen deutschen Romanen” belegt. Der Kursleiter hatte aus den mit den von den Schülerinnen und Schülern im Unterricht und in Seminararbeiten erarbeiteten Ergebnissen einen 30-seitigen wissenschaftlichen Artikel verfasst, der nun im August 2021 in der dreimal jährlich erscheinenden germanistischen Zeitschrift “Wirkendes Wort” (71.Jahrgang, Heft 2, S. 277 – 307) erschien. Den Teilnehmern des W-Seminars aus dem Abiturjahrgang 2020 schickte er einen von der Zeitschrift herausgegebenen Sonderdruck des Artikels, der sie an die beiden letzten Jahre ihrer Schulzeit am Ernestinum erinnern dürfte.

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  • Mit sieben ersten Preisen, einem zweiten Preis und drei dritten Preisen in der ersten Runde sowie einem Landessieg in der zweiten Runde erzielte das Gymnasium Ernestinum einen zweiten Preis in der Mannschaftswertung beim 23. Landeswettbewerb Mathematik in Bayern. „Es ist äußerst beeindruckend, wie sich trotz erschwerter Bedingungen aufgrund von Corona auch in diesem Schuljahr viele Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung der Lösung der sehr ansprechenden Wettbewerbsaufgaben widmeten und dabei Kreativität und Ausdauer zeigten.“, äußert erfreut die Stellvertretende Schulleiterin Annett Rauch-Weise, die seit über 15 Jahren die Schülerinnen und Schüler des Ernestinums bei der Wettbewerbsdurchführung engagiert betreut und hierzu einen Kurs der Regionalen Begabtenförderung Oberfranken leitet. Der Landeswettbewerb Mathematik Bayern wird vom bayerischen Kultusministerium für Schülerinnen und Schüler der Realschulen und Gymnasien bis einschließlich Jahrgangsstufe 10 veranstaltet. Sponsoren sind die Nürnberger Versicherung und die Consors-Bank. In diesem Schuljahr nahmen 1080 Schülerinnen und Schüler der Realschulen und Gymnasien teil, was im Landesdurchschnitt eine Beteiligung von etwa drei Schülern pro Schule bedeutet. Die Aufgaben sind auf das Niveau der Mittelstufe abgestimmt. Daher ist es besonders beeindruckend, dass neun der fünfzehn Ernestinums-Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 kamen. Sechs dieser Nachwuchsmathematiker konnten schon Preise gewinnen, die Siebtklässlerinnen Hilda Geisthardt und Antonia Gückel sogar einen herausragenden 1. Preis. Damit gehören die beiden Mädchen zu den 18 Besten aus den Jahrgangsstufen 5-7 in Bayern. Insgesamt gelang es 11 Schülerinnen und Schülern des Ernestinums durch ihre Spitzenleistungen Preise zu erzielen. Erste Preise: 7. Klasse: Hilda Geisthardt, Antonia Gückel 8. Klasse: Alba Dietze, Laurenz Jakob 9. Klasse: Daniel Cionoiu 10. Klasse: Fabian Fronda, Moritz Jakob Zweiter Preis: 7. Klasse: David Wölfel Dritte Preise: 5. Klasse: Fynn Albert 7. Klasse: Mira Baumann, Jakob Keßler Hilda Geisthardt, Antonia Gückel, Laurenz Jakob, Fabian Fronda und Moritz Jakob glänzten in der 1. Runde mit der vollen Punktezahl. Damit liegt das Ernestinum wie in den letzten Jahren weit über dem Durchschnitt von ca. zwei Preisträgern pro Gymnasium in Bayern. In der 2. Runde konnte Fabian Fronda Brillantes leisten. Er ist damit einer der 60 Landessieger in Bayern. Aufgrund der herausragenden Ergebnisse gehört die Mannschaft des Ernestinums auch in diesem Schuljahr in der Gesamtwertung wieder zu den Besten in Bayern. Herzliche Glückwünsche zum zweiten Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 1250 € übermittelten Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo aus dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Walter Bockshecker, Mitglied des Vorstands der Nürnberger Versicherung, Albrecht Kliem, Leiter des Landeswettbewerbs Mathematik und der Förderverein des Landeswettbewerbs Mathematik e.V. Alle Teilnehmenden erhielten für die gezeigten Leistungen eine Bluetooth-Tastatur von der Nürnberger Versicherung. In den zurückliegenden 16 Wettbewerbsjahren erreichte das Ernestinum beim Landeswettbewerb stets Spitzenplätze – neun Mal einen ersten, fünf Mal einen zweiten und zweimal einen dritten Preis. „Wir freuen uns sehr, dass aufgrund dieser Erfolgsserie eine Kooperation zwischen der Nürnberger Versicherung und den beiden Begabtenförderungsgruppen zur Mathematik und Informatik am Ernestinum entstanden ist.“, äußert Schulleiter Dr. Bernd Jakob begeistert. Vor Kurzem fand der erste Workshop statt.

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  • Wer bei der Fränkischen Schweiz nur an Burgen, Höhlen und Felsen denkt, war noch nicht im Kletterwald Pottenstein: Laut Aussage der Betreibenden handelt es sich um einen der größten Kletterwälder Deutschlands! Und diesen haben wir, die 5c, am 22.07.2021 ausgiebig getestet. Begleitet haben uns unser Klassenlehrer Herr Thoma, die stellvertretende Klassenleiterin Frau Püschel und zwei unserer Tutoren, Tizian und Marc. Eineinhalb Stunden Busfahrt in eine Richtung waren ganz schön lang. Viele Kinder hingen einfach nur am Handy, andere haben sich mit Kartenspielen die Zeit vertrieben. Endlich angekommen, bekamen wir zunächst eine viertelstündige Einweisung, wie die Kletterausrüstung zu benutzen und mit ihr umzugehen ist. Dann gab es kein Halten mehr und alle sind auf die Parcours gestürmt! Wir sind gehangelt, gerutscht, gewackelt, gesprungen und haben uns selbst bewiesen, dass wir mutig sind, Kraft und Geschicklichkeit haben und zusammenhalten. Kurzum: Klasse 5c ist kletterfit! Essen konnten wir dort auch. Manche von uns hatten etwas dabei, andere haben sich das Essen einfach bestellt. Die Verpflegung im Kletterwald war sehr lecker (ich habe es selbst getestet). Bis das Essen fertig war, konnten wir es uns auf den Bierbänken in der Sonne gemütlich machen und nach kurzer Wartezeit das Essen an der Theke abholen. Es war zwar nicht das gesündeste, aber wie gesagt sehr lecker. Die Rückfahrt haben einige einfach verschlafen – wie ein echtes Faultier eben. Nach einem ereignisreichen und ungewöhnlich langem Schultag fuhren wir gegen 14:45Uhr wieder auf dem Busplatz am Anger in Coburg ein. Wer auch (noch) einmal in den Kletterwald Pottenstein fahren möchte, kann das auch mit Familie und Freunden erleben und einen Ausflug dorthin unternehmen. Kinder ab vier Jahren, Jugendliche und Erwachsene können sich wie unsere Klasse zwischen den Bäumen verausgaben. Das Kribbeln im Bauch ist garantiert. Von Anna-Dorothea von Obstfelder, 5c

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  • In diesem Schuljahr, in dem alles anders war als sonst, konnte es natürlich auch nicht die üblichen Einführungsveranstaltungen für die neuen Fünftklässler*innen geben. Damit sich die Neuen und ihre Eltern dennoch ein Bild von ihrer zukünftigen Schule machen können, fand daher in kleinem Rahmen für jede Klasse einzeln ein Informationsabend statt, bei dem die angehenden Ernestiner*innen und ihre Familien von einem Mitglied der Schulleitung offiziell begrüßt wurden. Auch durften sie ihre zukünftigen Klassenlehrer*innen kennenlernen und die Eltern konnten in Ruhe Fragen stellen. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Ernes Ranger*innen, die die neuen Schüler*innen begrüßten und durch die Schule führten. So konnten die Kinder bereits an von Lehrkräften und Schülern betreuten Stationen in die Fächer Biologie und Chemie hineinschnuppern und Englisch als Sprache kennenlernen. Auch Frau Weituschat und Herr Distler konnten sich und ihr Offenes Ganztagsangebot präsentieren. So waren am Ende alle begeistert von dem kreativen Infoabend.

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  • Mit großem Erfolg hat Carolina Kahlo, 10a, nach der zweiten auch an der dritten Runde des Wettbewerbs Experimente antworten teilgenommen! Nun darf sie sich erneut über eine Urkunde, einen Preis und einen Buchgutschein freuen, für dessen Finanzierung wir dem Verein der Freunde und Förderer des Gymnasiums Ernestinum Coburg e. V. herzlich danken. Ausgehend vom gordischen Knoten Alexander des Großen beschäftigte sich Carolina in dieser Runde mit der Reißfestigkeit verschiedener Fäden. Sie entwickelte einen Versuchsaufbau und überprüfte, welche Faktoren – außer verschiedener Knoten – die Reißfestigkeit eines Fadens beeinflussen können. Den krönenden Abschluss bildete die Aufgabe, ein Kunstwerk aus Knoten herzustellen. Auch das meisterte Carolina mit Bravour, wie die geknüpfte Teddy-Hängematte beweist. Wir freuen uns sehr, dass in diesem Schuljahr mit Carolina Kahlo und Johanna Kotschy zwei Schülerinnen gleich in zwei Runden mit großem Erfolg abgeschlossen haben! Beim Landeswettbewerb Experimente antworten werden mehrmals im Jahr Experimentieraufgaben zu naturwissenschaftlichen Phänomenen gestellt, die die Jugendlichen zuhause – allein, zu zweit oder maximal zu dritt – mit Alltagsgegenständen selbstständig bewältigen können. Die Aufgabenstellung beinhaltet dabei nicht nur die Durchführung, sondern auch die Dokumentation und – abgestuft nach Alter – die Erläuterung der Experimente.

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  • Ernes meets India

      India is mostly known as an overcrowded, underdeveloped, and dirty country. Many people think the people are uneducated and poor, but in fact, they are highly underrated. That’s what an Indian woman, Bindu, who visited our English class (by the way – 10c), told us. She presented India to us and explained what it is like to live there. She came to Germany five years ago and works at Brose. Bindu was born and used to live in Karnataka, which is in the south-western state Mysuru where people predominantly speak the regional language Kannada – no, not Canadian. 😉 Have you ever thought about the meaning of the red dot between an Indian woman’s eyebrows? Bindu told us that it is called “Bindi” and it stands for the place where the creation of cosmos started. Wearing it means that you’re blessed and these days everybody can wear it. Can you imagine moving to a foreign country without knowing the language and being completely on your own? That is exactly what Bindu did. She had lived in India for 23 years before she decided to move to Germany doing her master for automotive production. So today she works at Brose as an industrial engineer. “It was one of the hardest decisions ever in my life, she said because she didn’t know what to expect. “But I‘m happy.“ And the class wanted to know: “What were your exact reasons for coming to Germany.“ Her answer was: “I just wanted to learn more about engineering and go to another country to improve,” which was very surprising to most of us because we thought that it had to do something with the lifestyle and the poverty which is a big problem in many parts of India. So, things turned out to be completely different as assumed. Then she started talking about her life and childhood in India. Most of us were just fascinated because it turned out to be completely different to Germany. Bind told us that life in India is really family-based. From her childhood to teenage years, all the related families lived together in a huge house. Afterwards the families split up and each one lived in separate houses. Most of us would have expected humble conditions in slums or very small houses. Another prejudice that most of us had was that arranged marriages are in general a negative issue and that most Indian people are unhappy with the situation. However, Bindu convinced us of the opposite because for her and her family this way of marriage is an important and positive part of their culture. Bindu approves of arranged marriages because she likes the idea that her parents are searching for a suitable partner for her. Furthermore, it is still her decision who she’s going to marry or not. Then she showed us some pictures of her brother’s arranged marriage which gave us a close view of Indian wedding traditions. “He’s still happily married” Bindu said. This really changed our point of view on that topic. Thanks to Bindu for her time. We were so glad to have her and thank her for giving us a detailed view of India in such an interesting, Indian English (seriously – it sounds so nice!) way. Article written by 10c  

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  • Nach 17 Monaten pandemiebedingter Pause gab es am Montag vor den Sommerferien endlich den langersehnten Restart der achten Runde des JungIngenieurPasses. 14 Schülerinnen und Schüler machten sich per Bahn auf dem Weg nach Schney zur Firma Hofmann – Ihr Möglichmacher. Nach der Vorstellung des Unternehmens konnten die 10. Klässler im Rahmen einer kurzweiligen Werksführung das beeindruckende Produktportfolio des Unternehmens und die vielseitigen Möglichkeiten des 3D-Drucks kennenlernen. Egal, ob Flugzeug, Auto oder der berühmte Küchenvollautomat – überall ist ein Kunststoffteil der Firma Hofmann verbaut. Selbst Hand anlegen mussten die Ernestiner dann an den dort gedruckten Spielsteinen für das „JungIngenieur ärgere Dich nicht“ – Spiel. Mit Feile und Schmirgelpapier wurde den Spielsteinen der letzte Schliff gegeben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Hofmann – Ihr Möglichmacher für den spannenden Einblick, für die Bewirtung und die engagierte Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler durch die Ausbildungsleiter Luca Reg und Stephan Büchner!

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  • Einen Unterrichtsbesuch der besonderen Art hatte die Klasse 8a am Dienstag, 20. Juli, und am Mittwoch, 21. Juli 2021. Insgesamt acht Auszubildende aus verschiedenen Fachrichtungen der Firma Kaeser übernahmen für insgesamt sechs Stunden den Unterricht. Das Ziel dieser Unterrichtseinheit war der Zusammenbau eines Jump-and-Run-Spiels. Aber was steckt alles von der Idee über die Planung bis zur Fertigstellung hinter der Produktion eines solchen Spielzeugs? Los ging es am Dienstag mit Planung und Kalkulation. Via Teams zugeschaltet schilderte Marie Hörnlein, Auszubildende zur Technischen Produktdesignerin, den Schüler:innen nicht nur ihr Berufsfeld sowie den Ablauf ihrer Ausbildung, sondern erklärte ihnen auch, wie sie mit Hilfe einer CAD selbst technische Zeichnungen anfertigen können. Das wurde dann auch gleich einmal an den schuleigenen Computern mithilfe der frei zugänglichen Software TinkerCAD ausprobiert und in die Praxis umgesetzt. Im weiteren Verlauf erläuterte dann Paul Schumann, Auszubildender zum Industriekaufmann im ersten Lehrjahr, ebenfalls via Videozuschaltung die einzelnen Kalkulationsschritte, mit denen man den Endpreis eines neuen Produktes berechnet. Am Mittwoch folgte dann der praktische Teil, der vollständig von sechs Auszubildenden zum Elektroniker, begleitet von ihrem Ausbilder Marcel Völker, gestemmt wurde. Aufgeteilt in zwei Gruppen programmierten die Schüler:innen der einen Gruppe die Software zu ihrem Spiel, während die Schüler:innen der zweiten Gruppe die einzelnen Teile unter Anleitung nieteten und löteten. Doch auch der persönliche Austausch kam nicht zu kurz. Ausführlich berichteten die Auszubildenden von ihrer Ausbildung, ihrem Alltag im Betrieb und der Berufsschule und ihren beruflichen Plänen, beantworteten Fragen und ermöglichten es den Schüler:innen so, auch einmal über den Tellerrand der Schule hinauszuschauen. Sichtliche Freude hatten sie auch daran, einmal in die Rolle des Ausbilders zu schlüpfen und ihr Wissen und Können anderen zu vermitteln. Vielen Dank an Ausbildungsleiter Rüdiger Hopf sowie an die Ausbilder Marcel Völker und Thomas Gerber für diesen tollen Workshop.

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  • Die beim Bundeswettbewerb zur politischen Bildung gewonnenen 1500 Euro (2.Platz) verwendeten die Schüler*innen der Klasse 8b, um mit ihrer Klassleiterin Frau Volk und ihrem Deutschlehrer Herrn Berger zwei Tage in der bayerischen Hauptstadt zu verbringen. Eine Führung durch die Bavaria-Filmstudios, ein Kinobesuch (“Fast und Furious 9”) und natürlich die Gelegenheit zu einem ausführlichen Stadtbummel in der Fußgängerzone Münchens standen auf dem Programm. Quizfrage: In welchem deutschlandweit bekannten Klassenzimmer (siehe Foto) durfte die 8b eine Filmszene nachspielen? Ein Tipp: Der Filmtitel enthält ein unschönes Wort und den falsch geschriebenen Namen eines berühmten deutschen Schriftstellers.

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  • Strahlentherapie bezeichnet die Verwendung von ionisierender Strahlung auf den Menschen im medizinischen Bereich, um beispielsweise Krebserkrankungen zu behandeln. Somit ist die Strahlentherapie ein interdisziplinäres Fachgebiet, in dem heutzutage neben der Informatik vor allem die Naturwissenschaften Physik und Biologie eine maßgebliche Rolle spielen. Deshalb hatten am Mittwoch, 14.07.2021, Schülerinnen und Schüler der Q11, die Kurse beider Fächer belegen, die Gelegenheit die Praxis für Strahlentherapie, die sich im Klinikum Coburg befindet, zu besuchen. Nach freundlicher Begrüßung durch Fr. Grabenbauer fasste Dr. Schäfer wesentliche biologische und physikalische Grundlagen in einem kurzweiligen Vortrag zusammen. Die anschließende Führung durch die Praxis für Strahlentherapie ermöglichte einmalige Blicke hinter die Kulissen modernster Medizintechnik: Die Schülerinnen und Schüler lernten das Funktionsprinzip der Hochvolttherapiegeräte, die für die Bestrahlung eingesetzt werden, kennen. Es waren, da eines der beiden Geräte gerade turnusmäßig gewartet wurde, sogar technische Details sichtbar. Die bildgebende Darstellung des Tumorgewebes ermöglicht ein Computertomograph (CT), der anschließend besichtigt wurde. Bei der Brachytherapie wird die Strahlenquelle (Iridium-192 mit einer Halbwertzeit von 74 Tagen) in unmittelbare Nähe des zu bestrahlenden Gewebes gebracht. Auch dies wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt am Brachytherapie-Gerät erläutert. Abschließende Informationen zum Thema Strahlentherapie und die Möglichkeit Fragen zu stellen, rundeten den Besuch ab. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Hr. Dr. W. Schäfer und Fr. A. Grabenbauer für den informativen und sehr beeindruckenden Nachmittag bedanken. Wir hoffen sehr, dass auch in Zukunft Schülerinnen und Schülern die Anwendung von biologischen und physikalischen Inhalten aus dem Unterricht in der Strahlentherapie verdeutlicht wird.

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