Herzlich Willkommen am “Ernes”!

Öffnungszeiten in den Weihnachtsferien

In den Weihnachtsferien ist das Sekretariat nicht besetzt. Feriensprechstunde der Schulleitung für dringende Angelegenheiten: Mittwoch, 05.01.2021, 10:00-12:00.

Neuigkeiten am Ernestinum

  • Hurra, der Laufsteg ruft, die individuellen IT-Pieces sind fertiggestellt. So langsam kennen sich die 14 Schüler*innen des im Februar begonnenen P-Seminars “Modedesign als Teildisziplin angewandter Kunst” auch in der Praxis mit dem Entwerfen, Zuschneiden, Heften, Applizieren, Raffen, Nähen, Säumen und Säubern aus!  Aber was stand eigentlich am Anfang? Grundsätzlichen Fragen zur Bedeutung von Mode und welche Funktionen sie erfüllt. Dies führte uns schnell zu Aspekten von Identität, Rolle und Zugehörigkeit, aber auch zu Tendenzen von Abgrenzung sowie zu Mode als individuell-psychisches Ausdrucksmittel oder gar soziales, politisches oder ökologisches Statement. Der Designprozess und sein Ablauf wurden in den Blick genommen, die Gruppe verortete das Seminarziel einhellig im Entwurf und in der Erstellung eines tragbaren Prototypen. Daraufhin befassten wir uns mit namhaften Mode-Designer*innen bzw. Design-Künstler*innen (z. B. Martin Margiela, Alexander McQueen, Hussein Chalayan), ihren Kollektionen und Stücken, so dass deutlich wurde, dass die bekannten Funktionen von Kleidung, nämlich uns zu schützen und zu wärmen, uns in unseren täglichen Aufgaben zu unterstützen und mit einem situationsangemessenen Äußeren Türen zu öffnen, noch lange nicht erschöpft sind. Bestückt mit inspirierenden Impulsen, ging es nach dem Motto “THINK BIG” in die Entwurfsphase. Auf dem Papier nahmen Hosen, Jacken, Westen, Röcke, Korsagen und andere Oberteile Form an, deren Gestaltung Überlegungen zum Wiedergebrauch alter abgelegter Kleidungsstücke (Upcycling) sowie Verpackungsmüll zugrunde lag oder die von vornherein als multifunktionale und wandelbare Stücke geplant wurden. Um von unrealistischen und ungesunden Zero-Größen wegzukommen, maß sich jeder selber aus und legte diese Maße dem eigenen Entwurf zugrunde.   Die eigentliche handwerklich-praktische Arbeit begann erst in der zweiten Seminarhälfte: Stoffe und Materialien mussten gesucht, besorgt und zugeschnitten werden, Techniken erprobt und das Maschinennähen ausprobiert werden. Nähmaschinen daheim und im Seminarraum surrten mal schneller, mal langsamer, manche Naht musste unter Seufzen und Fluchen auch wieder aufgetrennt werden. Aber dies haben die Schüler*innen in Kauf genommen. So äußert sich Denise Friedrich: „Das Nähen war zwar viel Arbeit, aber hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir meine eigene Nähmaschine zu Weihnachten gewünscht habe.“ Und Alina Kaiser kommentiert: „Das P-Seminar „Modedesign als Teildisziplin angewandter Kunst“ stellte sich schon bald zeitaufwendiger heraus als ich gedacht habe. Das Lernen von Nähen dauert eben und es läuft auch nicht immer alles rund. Rückblickend war es aber eine tolle Erfahrung, die einem gerade auch durch die kleinen Hindernisse viel beigebracht hat, und auf die man im Laufe der Zeit schmunzelnd zurückblicken kann.”  Nun haben wir unser Ziel erreicht: Jeder hat sein persönliches IT-Piece gefertigt und kann den Prototyp präsentieren – oder auch einfach anziehen! Jeder nimmt etwas mit aus dem Seminar! Eine Modenschau sollte coronabedingt leider nicht stattfinden, aber – in weiser Voraussicht – wurde der Arbeitsprozess fotografisch oder filmisch dokumentiert und das Material so aufbereitet, dass das Seminar jedes Designstück nun digital vorstellen und quasi auf den digitalen Laufsteg begeben kann!  

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  • An unserem Projekttag zur tiergestützten Kommunikation konnten die SchülerInnen der Klasse 8a mit vier LehrerInnen und den MitarbeiterInnen der OGA hautnah erleben, wie verbale und nonverbale Kommunikation auf Mensch und Tier wirkt.  In Dürrenried lernten sie an verschiedenen Stationen zunächst Pferde durch Gestik, Mimik, kraftvolle Körpersprache und selbstbewusste Kommandos zu führen. Bei dynamischen Übungen, die ein genaues Zusammenarbeiten in der Gruppe erfordern, standen Teamgeist und die Verbindung des Einzelnen mit der Gruppe im Vordergrund.  Schließlich erprobten sie ihre Wirkung in französischen und englischen Minivorträgen und Dialogen. Wer ist eins mit Mensch und Tier, wer tritt überzeugend auf und kann sein Gegenüber für sich und seine Botschaft gewinnen?  Vielen herzlichen Dank an Frau Bogensperger für die Einladung auf ihren Pferdehof und die gemeinsamen Erlebnisse! 

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  • Für das Team der Schülerbibliothek hat sich dieses Weihnachten ein großer Wunsch erfüllt. Die Aktion “Eine Weihnachtskiste für das Ernestinum” war ein voller Erfolg! Vom 08. bis zum 24. Dezember bestand in der Buchhandlung Riemann die Möglichkeit für die Schülerbibliothek ein Buch oder mehrere Bücher aus der Weihnachtskiste zu erwerben und der Lesebücherei des Ernestinums zu spenden. Bereits in der ersten Woche spendeten Schülereltern, Kolleginnen und Kollegen und sogar Leute, die nichts mit dem Ernestinum zu tun haben, über die Hälfte der Bücher. Auf Grund dieses unerwarteten Ansturms wurde die Kiste nochmals um zahlreiche Werke erweitert, u.a. auch Bücher für ältere Schülerinnen und Schüler. Am Ende des Aktionszeitraums blieben nur noch wenige Bücher übrig, die der Verein der Freunde und Förderer zusammen mit dem Elternbeirat dankenswerterweise übernahm, so dass die Bibliothek nun über ein großes Angebot an aktueller Kinder- und Jugendliteratur und einer Bandbreite an Formaten, z.B. Romane, Comics, Mangas, Sachbücher, verfügt. Unser Dank geht an alle, die diese Aktion unterstützt haben! Ihnen und euch wünschen wir ein gesundes und glückliches neues Jahr und vielleicht – wenn es die Situation zulässt – sehen wir uns ja einmal in der Schülerbibliothek!

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  • Die Klasse 9b nimmt am aktuellen Bundeswettbewerb für politische Bildung Teil und erstellte zum Thema “Antisemitismus- gefährlich aktuell?!” – betreut von LAssin Anika Hübner und StD i.R. N.Berger zwei Zeitungsseitungen mit Nachrichten, Kommentaren, Interviews, Leserbriefen, Photos, Diagrammen zu einer Umfage und einer Karikatur. Die beiden Seiten wurden am 8. und 15.Dezember auf in der Neuen Presse Coburg veröffentlicht. Die Schüler*innen beschäftigten sich in den Artikeln mit den Ursachen und Auswirkungen des Judenhasses und führten digitale Interviews mit einer Rabbinerin aus Bamberg sowie einer Mitarbeiterin des RIAS in München durch. Ob es wieder zu einem der Hauptpreise reichen wird, werden die Schülerinnen und Schüler Ende Frebruar erfahren. Immerhin winkt eine einwöchige Klassenfahrt nach Berlin mit einem Empfang beim Bundeskanzler oder Bundespräsidenten.

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  • Tampons, Binden und andere Periodenartikel sind essentielle Güter, die jedes Mädchen irgendwann braucht. Vergisst man diese, zum Beispiel weil die Periode früher als erwartet eintritt, ist man meist auf sich allein gestellt oder muss eine Klassenkameradin um Hilfe bitten. Wir von der SMV des Gymnasiums Ernestinum Coburg möchten genau dieses Alltagsproblem für unsere Mitschülerinnen lösen, indem wir sogenannte „Period Kits“ auf den Toiletten bereitstellen. Darin befinden sich die wichtigsten Produkte, wie Binden und Tampons. Diese stehen für jede Schülerin kostenlos zur Verfügung. Wer möchte kann auch ein herausgenommenes Produkt ersetzen und uns so bei dieser – wie wir finden – wichtigen Arbeit unterstützen. Weiter wollen wir mit diesem Projekt auch die Menstruation weiter enttabuisieren. Diese ist leider viel zu oft ein Tabuthema. Fakt ist jedoch, dass es kein Geheimnis sein sollte, dass Frauen und Mädchen regelmäßig bluten: Im Schnitt ca. 40 Jahre lang, einmal im Monat für ca. drei bis sieben Tage. Unser Projekt wird vom Supermarkt Tegut gesponsert, welcher uns die Produkte dankenswerterweise zur Verfügung stellt. Vorerst soll sich je eine Box im Altbau (A 209), im naturwissenschaftlichen (E E01) und C-Trakt (G E03) zu finden sein, bei Erfolg möchten wir sie aber in jeder Toilette aufstellen. von Julia Tolstow

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  • Kein Weihnachtsbasar und kein Schulhoffest im vergangenen Schuljahr, kein Weihnachtsbasar in diesem Schuljahr… Schon wieder hat uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht! Dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins und des Elternbeirats konnten wir vor Wiedereröffnung der Schülerlesebücherei im Oktober den Bestand zumindest einigermaßen erneuern und erweitern. Jedoch sind in den vergangenen Wochen zahlreiche Wünsche von Seiten der Schülerschaft bei uns eingegangen, so dass wir uns nach neuen Möglichkeiten umgesehen haben, diese Wünsche zu erfüllen. Die Weihnachtszeit ist ein hervorragender Zeitraum zur Erfüllung von Wünschen und so ist zusammen mit der Buchhandlung RIEMANN die Idee der “Weihnachtskiste” entstanden. Die Weihnachtskiste ist voll mit Büchern, die unsere Schülerinnen und Schüler auf die Wunschliste für die Bibliothek geschrieben haben. Die Kiste steht seit dem 8. Dezember 2021, also gestern, zur Verfügung. Eltern, Kolleginnen und Kollegen und auch Schülerinnen und Schüler selbst können in dieser Kiste direkt in der Buchhandlung RIEMANN (im Obergeschoss, neben dem Café) stöbern und sich für eines oder mehrere der Bücher entscheiden, diese(s) kaufen und so der Schülerbibliothek spenden. Die Kosten pro Buch liegen zwischen 5 und 20 Euro, so dass für jeden Geldbeutel etwas dabei ist. Nach Ablauf der Aktion am 24. Dezember 2021 werden die gespendeten Bücher direkt an die Schule geliefert und sollten im Januar zum Schulstart nach den Weihnachtsferien bereits zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Das Team der Schülerbibliothek freut sich über jedes gespendete Buch. Schon jetzt vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung! Wir wünschen der gesamten Schulgemeinschaft eine besinnliche,stressfreie und vor allem gesunde Weihnachtszeit!

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  • Mit großer Begeisterung und auch ein bisschen stolz nahmen die Schülerinnen und Schüler der Umweltgruppe ihre Auszeichnung „Umweltschule 2021“ entgegen. Wie schön, dass auch Vertreter des LBV bei der Fahnenübergabe dabei waren. Und sie kamen nicht mit leeren Händen. Für die Winterfütterung der Vögel vor dem Altbau der Schule hatten sie eine großzügige Sachspende in Form von Vogelfutterstationen und -häuschen sowie Futter für den ganzen Winter dabei. Gleich bauten die Schülerinnen und Schüler Futterplätze am Boden, befüllten die Stationen und Häuschen und hängten sie auf. Dabei wurden sie von Bernd Leuthäusser und Peter Könitzer tatkräftig unterstützt. Herr Leuthäusser erklärte, welche Vogelarten die unterschiedlichen Futterangebote nutzen und was bei der Pflege alles zu beachten ist. Alle sind schon auf die ersten gefiederten Besucher gespannt. Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung und das Engagement des LBV!  

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  • Es ist schon ein bisschen her: Am Freitag, den 12.11.2021, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Projekt JungIngenieurPass die Gelegenheit, die Fa. Kapp-Niles in Neuses kennenzulernen. Nach der freundlichen Begrüßung durch Fr. Rosenbauer ging es in Gruppen an die Arbeit. Auf der einen Seite mussten Kunststoffteile für das „JungIngenieur-ärgere-Dich-nicht Spiel“ gefertigt werden, die Bearbeitung der Rohlinge erfolgte an der Drehmaschine mit anschließender Gewindebohrung. Dabei wurden die JungIngenieurinnen und Jungingenieure individuell (!) durch die Auszubildende der Fa. Kapp betreut. Auf der anderen Seite konnten die Schülerinnen und Schüler während der Werksführung ins Gespräch mit den Auszubildenden kommen und so bestehende Fragen klären. Außerdem wartete auf die Schülerinnen und Schüler ein Geschicklichkeitsspiel, so dass am Ende attraktive Preise an die drei Gewinner vergeben werden konnten!! Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Kapp, dass wir einen Einblick in das Unternehmen gewinnen durften, und natürlich für die engagierte und fachkundige Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler durch die Auszubildenden und besonders bei Fr. Rosenbauer für die Organisation unseres Besuchs.

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  • Wieso fühlen wir uns sicher und warum? – Dieser Frage sind wir am vergangenen Montag innerhalb unseres Q12 Sozialkunde-Kurses, unter der Leitung von Herrn Megges, mit Hauptmann Dhany Sahm nachgegangen. Der Jugendoffizier der Bundeswehr und Referent für Sicherheitspolitik fragte uns zum Einstieg, wie sicher wir uns in diesem Moment fühlen würden. Die durchschnittliche Antwort lag bei 8/10 (wobei 10 „sehr sicher“ war). Aber warum ist das so? Zum einen bildet die Schule für uns einen sicheren Ort. Zudem haben wir das Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit und vieles mehr. Wir konnten also feststellen, dass die Grundrechte einen ganz entscheidenden Beitrag zum Sicherheitsgefühl und zur allgemeinen Sicherheit beitragen. Ein weiterer Grundpfeiler der Sicherheit ist die Demokratie, welche einen erheblichen Einfluss auf die Sicherheit in der Bevölkerung hat. Daraufhin erklärte uns Hauptmann Sahm, dass dies einer der Hauptgründe ist, weshalb Deutschland hilft, in anderen Ländern eine Demokratie aufzubauen wie beispielsweise in Afghanistan. Jedoch kann man an den jüngsten Ereignissen sehen, dass solch ein Wandel Zeit erfordert – laut Wissenschaftlern benötigen „nation building“ Maßnahmen rund 40 Jahre. Können wir uns also in Deutschland sicher fühlen angesichts unserer Nachbarländer? Hauptmann Sahm beantwortete diese Frage mit einem „Ja“. Er sagte weiter, dass es dennoch wichtig sei, vorbereitet zu sein, wobei man hier ganz klar festhalten muss: kein Land auf der Welt möchte einen Krieg, denn jeder Krieg, den man führt, wirft das Land u.a. um 20 Jahre wirtschaftlich zurück. Er erklärte uns weiter, dass der Mangel an beispielsweise Lebensmitteln oder Trinkwasser auf der Welt problematisch ist. Denn viele gehen davon aus, dass es sich bei Konflikten um Ressourcen häufig um Öl oder dergleichen handelt. Allerdings ist der häufigste Streitpunkt die Notwendigkeit des Wassers. Wasserknappheit führt immer wieder innerhalb einer Region oder eines Staates zu Spannungen. Spannungen die sich wiederum zu Konflikten entwickeln. Nicht selten entwickeln sich daraus Gruppierungen, welche Macht anstreben. Wenn zu dieser Situation noch eine Naturkatastrophe hinzukommt, bleibt den Menschen oftmals nur die Flucht. Dabei stoßen sie immer wieder auf Hürden, wie beispielswiese die Sprache. Der Umgang mit Flüchtlingen ist ein internationales Thema, weshalb sich damit auch die EU beschäftigen muss. Kurzum, die Meinung innerhalb der EU ist gespalten, allerdings verfolgt sie eine klare „global strategy“: „Isolation is not an answer.“ Die Frage sollte außerdem nicht sein „Wollen wir sie?“, sondern „Wie viele brauchen wir?“ Fazit für die Gewährleistung von Sicherheit ist also, dass das Militär nur die Symptome bekämpfen kann, allerdings nicht die eigentliche Ursache. Daher sollten wir nicht immer die einfachsten Antworten akzeptieren, auch wenn diese sich im ersten Moment gut anhören, denn meist sind sie es dann doch nicht. Lea Wäschenfelder, Q12

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  • Ständige Mitglieder sind die drei gewählten SchülersprecherInnen des jeweiligen Schuljahres und die beiden, ebenfalls von der Schülerschaft gewählten, VerbindungslehrerInnen . Hinzu kommen weitere SchülerInnen, die ebenfalls an der Gestaltung der Schule teilhaben wollen. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht; scheut euch nicht, vorbeizuschauen! Normalerweise treffen wir uns mittwochs im Raum AD01. Durch Corona finden wir uns zurzeit mittwochs in AE07 zusammen. SchülersprecherInnen 2021/2022: 1. Schülersprecher: Adrian Wittmann, Q11 2. Schülersprecher: Yanek Hopf, Q11 3. Schülersprecherin: Jennifer Puff, Q12 VerbindungslehrerInnen: Fr. Powalla und Herr Schulz

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