Herzlich Willkommen am “Ernes”!

Aktuell: Musical-Aufführung in der Reithalle entfällt

Wegen mehrerer Corona-Infektionen muss die für den 04.07. geplante Aufführung des Musicals "Teuflische Göttinen" leider entfallen.

Neuigkeiten am Ernestinum

  • Zu einer Lektüre nach eigener Wahl erstellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c Lesekisten, in denen der Inhalt des Buches auf anschauliche Weise dargestellt und mit Hilfe kleiner Notizen erklärt wird. Die Ergebnisse sind aktuell im Klassenzimmer der 5c zu bestaunen. Anlass genug, um die schönsten Kisten von der Klasse per Abstimmung prämieren zu lassen. Klassensiegerin ist Nelina Eichhorn, gefolgt von Mathieu Teissier, Matteo Vollert und Lukas Götz.

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  •   Sich mit der Problematik des Ukraine Kriegs und dessen Folgen auseinanderzusetzen, lernte die gesamte Q11 durch den Vortrag am 28.06.2022. Hauptmann Dhany Sahm, Jugendoffizier in der Bundeswehr, leitete die Präsentation über dieses komplexe und kontroverse Thema und klärte Fragen, zum Beispiel, wie Russland den Angriff rechtfertigt und wieso die historische Entwicklung eine große Rolle spielt. „Es hängen Narrative im Raum“, das bedeute, dass Russland sich zur Außenwelt und auch innenpolitisch gezielt in den Medien darstellt. Russland nutzt Propaganda, um die geschehenden Kriegshandlungen zu rechtfertigen. Jeder hat das Wort „Entnazifizierungs-Mission“ im Zusammenhang mit dem Krieg gehört, dies wie viele andere Gründe sind natürlich schlichtweg Übertreibungen und Lügen. Hundertprozentig falsch ist diese Aussage jedoch nicht, da in der Ukraine auch das nationalistisch eingestellte Asowsche Regiment kämpft.  Ein weiteres entlarvtes Narrativ ist, dass es laut russischer Darstellung in der Ukraine einen Genozid an der russischstämmigen Bevölkerung gab, auch dieses lässt sich z.B. durch das Nichtvorhandensein von Massengräbern belegen. Hier schalteten sich einige der Zuhörer ein und fragten, ob nicht auch Sahm ein Narrativ verwendet, in dem er Russland als Feind und den Westen als die „Guten“ zeigt. Der Vortragende bat, diesen Vorwurf, den Konflikt auf gut und böse zu reduzieren, erst abschließend im Fazit des Vortrags zu beantworten. Hauptmann Sahm fragte daraufhin die SchülerInnen, wann der Krieg begonnen habe. Diese konnten exakt den 24. Februar als Beginn der gewaltsamen Kriegshandlungen in der Ukraine nennen. Daraufhin korrigierte er das Datum um ganze acht Jahre, denn seit 2014 (Besetzung der Krim-Halbinsel) gibt es immer wieder kriegsähnliche Unruhen in den ukrainischen Gebieten. Auch die historische Entwicklung beider Länder, die sich immer wieder gegenseitig beeinflussten, spielt eine Rolle bei der Analyse des Kriegs. In der Ukraine gab es schon lange eine Antipathie gegen Russland, die sich beispielsweise im Verbot, russisch zu sprechen, zeigt. Um den Vortrag abzurunden, wurde zuletzt ein Ausblick auf die Zukunft geworfen. Denn viele fragen sich, wozu Putin fähig ist, welche Folgen der Krieg für die europäischen Länder und Nato-Staaten hat und wie die Wahrscheinlichkeit, eines immer wieder thematisierten Einsatzes von Atombomben zu beurteilen ist. Sahms Fazit, dass es in diesem Krieg nur Verlierer gibt, muss jeder für sich abwägen. Der Vortrag regte viele interessante Diskussionen an, die noch in der Mittagspause für Gesprächsstoff sorgten. Emmy Wank, Q11  

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  • Trotz einer starken kämpferischen Leistung springt am Ende nur ein dritter Platz für die Ernestruppe heraus, die aber dennoch mit ihrer Leistung zufrieden sein kann. Welches Potenzial in der Mannschaft steckt, konnte gleich zu Beginn gezeigt werden, als man dem späteren Turniersieger, das Armin-Knab Gymnasium aus Kitzingen, ein Unentschieden abrang. Das Fundament legte eine stabile Abwehr, die im Verbund die Torchancen der gegnerischen Mannschaft rar machte. Gleichzeitig kam der eigene Angriff jedoch zunächst nur stockend in Gang, da die Chancenverwertung ausbaufähig war und die offensive Abwehr der Kitzinger die Coburger ebenfalls vor manche Probleme stellte. Längere Zeit lief man einem Rückstand hinterher, bis sich dann die Mannschaft mit viel Herz und Willen noch einmal aufbäumte und schlussendlich der Ball beim 10:10 Endstand im Netz zappelte. Zu diesem Zeitpunkt war noch alles möglich und man ging mit einiger Erwartung in die Spielpause, in der Gegneranalyse betrieben werden konnte. Schnell zeigte sich, dass der nächste Gegner, das Staatliche Gymnasium Wendelstein, ein harter Brocken werden würde. Dies sollte sich bestätigen, als man nur anfangs mit diesen mithalten konnte, sich am Ende aber den körperlich starken Kontrahenten beugen musste und der Schlusspfiff bei einem Fünf-Tore-Rückstand erschallte. Der Traum vom Landesfinale war geplatzt. Es durfte jedoch kein  langes Hadern geben, denn der letzte Gegner, der Gastgeber aus Oberviechtach, das Ortenburg Gymnasium, stand bereit, um der Ernestruppe die Stirn zu bieten. Diese bewies aber Moral, als sie die Enttäuschung schnell abschüttelte und mit einem Blitzstart eine Vier-Tore-Führung erspielte. Schnell waren die Kräfteverhältnisse klar, ein Sieg war nie gefährdet und wurde souverän nach Hause gefahren. So bleibt ein dritter Platz für die Handballer des Ernestinums und das Wissen, dass an diesem Tag einfach nicht mehr möglich war.

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  • Sprichwörtlich unter einem guten Stern stand der Wandertag der 5c am 30.6. nach Sonneberg, denn schönes Wetter erheitert nicht nur die Gemüter, sondern ein (fast) wolkenloser Himmel bildet die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Beobachtung von Sonne, Jupiter und Venus durch die Teleskope der Sternwarte. Sogar die Drehung der Erde konnten wir bestaunen. Unter fachkundiger Anleitung von Museumsleiter Thomas Müller schauten wir nicht nur in den Himmel, sondern frischten auch unser Wissen über Planeten auf und erkundeten das Astronomiemuseum. Dabei durften wir sogar einen Meteoriten in die Hände nehmen (sehr schwer!) und erfuhren, dass vor über 200 Jahren sogar einmal einer in Bad Rodach landete. Nach so viel MINT-Input freute sich die Klasse über eine EISkalte Überraschung beim Picknick auf dem Gelände der Sternwarte.

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  •   Die Kletterschulmannschaften des Ernestinums (Wettkampfklasse II und III) hatten sich bereits im April 2022 im Bezirksfinale für das Landesfinale Klettern in München qualifiziert. Alleine diese Tatsache ist sehr hoch zu bewerten, konnten doch beide Teams einige – teils favorisierte – Mannschaften hinter sich lassen. Doch im Landesfinale konnten sie sich nochmals steigern und holten einen herausragenden 3. und 8. Platz. Bei strahlendem Sonnenschein in der Landeshauptstadt suchten 18 Klettermannschaften in zwei Altersklassen die besten bayerischen Sportkletterer und traten hochmotiviert zum Wettkampf an. Der Kletterwettkampf bestand, wie in den letzten Jahren, aus drei Teilen. Im ersten Kletterteil (Lead) musste jeder Schüler versuchen, zwei sehr anspruchsvolle Routen weitestmöglich zu bewältigen. Im Boulderteil konnten die Schüler Teamwork beweisen. Je mehr Kletterer aus einem Team einen Boulder bewältigten, desto mehr Punkte wurde dem Team zugeschrieben. Beim dritten Teil (Speed) ging es um Schnelligkeit. Eine bestimmte Strecke musste so schnell wie möglich durchklettert werden. Dem Ernestinum gelang dies in beeindruckender Weise. Besonders beeindruckend war der Teamgeist beider Mannschaften. Jeder feuerte den anderen an und sorgte dafür, dass alle ihr Bestes gaben und alles aus sich herausholten. Beide Teams lieferten einen tollen Wettkampf ab und sollten am Ende dafür belohnt werden. Dass es in der WK II am Ende “nur” zu einem 8. Platz reichte, war auch einem Verletzungspech im vorletzten Wettkampfteil geschuldet. Trotzdem war die Kletterer sehr stolz darüber. Der Höhepunkt des Tages war aber zweifellos der Moment, als es den Schülern in der WK III bei der Siegerehrung klar wurde, dass sie es auf das Siegertreppchen geschafft hatten. Die Freude über den 3. Platz war riesig und wurde fast wie ein Sieg gefeiert, da nur die hoch favorisierten Teams aus Oberbayern noch vor dem Ernestinum lagen! Zufrieden und glücklich traten alle wieder die Heimreise an! Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle noch an unseren ehemaligen Schüler Valentin Herrmann, der sich extra für diesen Tag frei genommen hatte, um unsere Teams vor Ort mit seiner Klettererfahrung zu unterstützen!

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  • Im Rahmen des Englischunterrichts erstellte die Klasse 8a verschiedene Videoclips, die unsere Schule, unsere Stadt, das Coburger Frühlingsfest sowie die Coburger Bratwurst vorstellen. Mit diesen Videoclips können Austauschschüler oder etwa auch ukrainische Flüchtlinge einen kleinen ersten Eindruck gewinnen und verschiedene Aspekte Coburgs und insbesondere unsere Schule ungezwungen kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler der 8a überlegten sich hierzu eigenständig die verschiedenen Themen, erstellten ein Drehbuch, machten die entsprechenden Aufnahmen und vollendeten ihr Werk abschließend mit Videobearbeitungsprogrammen. Etwaige sprachliche Fehler bitten wir zu entschuldigen.    

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  • Mit einer Menge guter Laune im Gepäck startete die Sommersportwoche der 8. Klassen auf der Gerlosplatte im Zillertal. Neugierig und gespannt freuten sich fast 100 Schülerinnen und Schüler auf eine Woche in der Natur. Ein besonderes Highlight war hier der Aufstieg zu den Krimmler Wasserfällen. Auf dem Durlaßbodenspeicher waren außerdem beim Stand Up-Paddling Geschicklichkeit und Gleichgewichtsvermögen gefragt. Weitere Möglichkeiten für ein kühles Bad gab es beim Tretbootfahren, bei der Fahrt mit dem selbstgebauten Floß oder beim Kanuausflug. Spielte das Wetter einmal nicht wie gewünscht mit, konnte man im Jugendhaus Gerlosplatte beim Klettern an der hauseigenen Wand die persönlichen Grenzen überwinden oder die vielfältigen Indoorangebote, wie Tischtennis, die Soccer- und Turnhalle, Kicker, Spikeball, den Kinosaal und noch Vieles wahrnehmen. Die Zeit wurde ebenfalls genutzt, um den Tourismus in den Bergen kritisch zu betrachten, aber auch um miteinander zu spielen, zu sporteln und zu singen. Je nach persönlichem Leistungsvermögen konnten die Schülerinnen und Schüler zwischen verschiedenen Bergtouren wählen. Für zwei Gruppen ging es auf den Isskogl und die sog. “kleine Feierabendrunde” für die dritte Gruppe begann bereits um 8 Uhr und führte über 900 Höhenmeter hinauf zur Zittauer Hütte. Die Mühe wurde jeweils durch eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Gletscher, eine leckere Jause auf der Hütte und ein Bad in eiskalten Bergseen belohnt. Am Ende konnten alle stolz auf sich sein! Nur einer zog in dieser Woche den Kürzeren, aber nicht die Kletterer des Ernestinums, die trotz der Sommersportwoche im Landesfinale Klettern in München den 3. und 8. Platz belegten. War es das Erfahren der eigenen Grenzen, das Kennenlernen einer neuen Sportart oder das Erleben der Naturgewalten – jeder konnte durch die Erlebnisse dieser Woche persönlich reifen.  

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  • 73 Schülerinnen und Schüler legten 2022 am Gymnasium Ernestinum die Abiturprüfungen erfolgreich ab, davon 26 mit einer Eins vor dem Komma und drei mit einem Notenschnitt von 1,0. Den Abiturient/-innen wurden am Freitag, 24. Juni 2022, in feierlichem Rahmen im Kongresshaus Coburg ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Der musikalische Rahmen der Veranstaltung wurde vom Chor des Ernestinums unter der Leitung von Veronika Schleicher gestaltet. Darüber hinaus konnte acht Absolvent/-innen das MINT-EC-Zertifikat überreicht werden, das ihre herausragenden Leistungen in Mathematik, Informatik sowie den Naturwissenschaften auf einem von Industrie und Hochschulen anerkannten Zertifikat bestätigt. Außerdem erhielten viele der Abiturient/-innen Prämien vom Förderverein des Ernestinums für ihr herausragendes außerunterrichtliches Engagement. Wir möchten uns dieser Stelle sowohl bei allen Spendern, als auch bei den Schüler/-innen für ihren Einsatz, ganz herzlich bedanken. In seiner Ansprache riet Schulleiter OStD Dr. Bernd Jakob dem Jahrgang: „Machen Sie sich frei vom Gedanken, es gebe jetzt für Sie nur einen einzigen, richtigen Weg, und diesen müssten Sie finden. … Durch das Streben nach Perfektion kann Ihnen Lebenstüchtigkeit verloren gehen. Natürlich müssen Sie sich jetzt für einen Weg entscheiden: für ein Studienfach, vielleicht eine Ausbildung, vielleicht auch erstmal ein Jahr Pause. Und selbstverständlich sollen Sie diese Entscheidung mit Sorgfalt treffen. Wenn Sie aber einen Weg gefunden haben, der Ihnen vernünftig erscheint und mit dem Sie sich wohlfühlen: dann entscheiden Sie sich für diesen Weg, ohne sich dauernd zu fragen, ob es vielleicht noch einen schöneren, besseren oder bequemeren Weg gäbe.“ Wir verabschieden uns ganz herzlich von unseren Abiturientinnen und Abiturienten und wünschen Euch alles Gute für Eure Zukunft!

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  • Jedes Jahr zeichnen die FAU Erlangen/Nürnberg und die Dr. Hans Riegel-Stiftung Schüler:innen für herausragende Seminararbeiten in den MINT-Fächern aus. Insgesamt wurden 17 Arbeiten aus 175 Einsendungen in der Metropolregion Nürnberg mit dem Dr. Hans Riegel-Fachpreis ausgezeichnet. In diesem Jahr schnappte sich der Ernestiner Moritz Gast mit seiner W-Seminararbeit „Überprüfung der Laplace-Eigenschaften eines modifizierten Würfels“ den hervorragenden dritten Platz im Bereich Mathematik.

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  • Bei strahlendem Sonnenschein gestaltete die Q12 auf dem Pausenhof ihren Abistreich als Party für die ganze Schulfamilie mit Musik, Spiel und Spaß. Endlich einmal wieder Ausgelassenheit und gute Laune ohne Abstandsgebot und Maske! Danke, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, und alles Gute auf eurem weiteren Weg!

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