MINT

Als eins von sieben bayerischen Gymnasien wurde das Gymnasium Ernestinum am 05.10.2017 in Neusäß offiziell in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. Das Ernestinum hat im MINT-EC-Auswahlverfahren 2017 seine hohe Qualität in der MINT-Bildung bewiesen und ist nun Teil des größten deutschen Schulnetzwerks für MINT-Spitzenförderung. Somit stehen unseren Schülerinnen und Schülern, unseren Lehrkräften sowie der Schulleitung hochkarätige und innovative Weiterbildungs- und Forschungsmöglichkeiten offen.

MINT-EC-Schulen sind exzellente MINT-Schulen, die höchstes Niveau in der Qualität und Quantität des MINT-Unterrichts erreicht haben. Mit der Aufnahme in das Netzwerk wird die kontinuierliche Arbeit unserer Schule in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik von einer externen Jury des MINT-EC bestätigt.

Schülerinnen und Schülern, die sich während ihrer Schullaufbahn verstärkt im MINT-Bereich engagiert haben, wird das MINT-EC-Zertifikat als Auszeichnung mit dem Abiturzeugnis verliehen. Das MINT-EC-Zertifikat ist von Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen anerkannt und bietet eine unabhängige Einordnung der Schülerleistungen.
 

MINT-Wahlunterrichte

In der Sekundarstufe I wird den Schülerinnen und Schülern in allen Jahrgangsstufen ein vielfältiges Wahlangebot in den MINT- Fächern unterbreitet:

  • Mathematik: Begabtenförderungskurs mit Wettbewerbsvorbereitung
  • Informatik: Wahlunterrichte Robotik (Einsteiger- und Fortgeschrittenenkurse, Wettbewerbsteilnahme)
  • Naturwissenschaften und Technik: Wahlunterricht Forscherwerkstatt (Einsteiger und Fortgeschrittene, Wettbewerbe)

zur Übersichtsseite Wahlunterricht

JugendForscht/ SchülerExperimentieren

Sowohl die Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus den fünften und sechsten Klassen, als auch unsere Mittel- und Oberstufenschülerinnen und -schüler präsentieren ihre naturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse bei den jährlichen Wettbewerben von JugendForscht und SchülerExperimentieren.

Einige der Forschungsarbeiten entstehen im Wahlunterricht "Forscherwerkstatt", andere entwickeln sich aus offenen, individuell gewählten Projektarbeiten in unserem naturwissenschaftlichen Unterricht sowie im Rahmen der W-Seminare in der Qualifikationsphase.

Robotikwettbewerb der FLL


Mehr als 15 000 Teams aus über 50 Ländern der Welt wetteifern Jahr für Jahr um den Titel „FIRST LEGO League (FLL)- Champion“.

Seit über 10 Jahren sind die Robotik- Teams des Ernestinums bei den Wettbewerben der FLL am Start und zeigen nicht nur auf regionaler Ebene ihr Können, sondern erzielen immer wieder im Wettstreit mit den besten europäischen Teams in ihren Roboterfahrten und ihren Forschungsarbeiten vordere Plätze. Die Grundlagen für diese Erfolge werden in den Robotik- Kursen gelegt, die von allen Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 6 besucht werden können.

Begabtenförderung Mathematik

Die Ernestiner feiern bei der Schulwertung des Landeswettbewerbs Mathematik seit mehr als zehn Jahren regelmäßig Erfolge.

Dies ist dem konsequenten, breit angelegten Förderkonzept zu verdanken, das die Mathematik-Fachbetreuerin, Studiendirektorin Annett Rauch-Weise, am Ernestinum installiert hat. So gelingt am „Ernes“ eine breite Förderung, bei der sowohl die schwachen Schüler als auch die Spitzenbegabungen bestens motiviert und betreut werden.

Dabei ist der Landeswettbewerb Mathematik nur ein Teil der Wettbewerbskultur im Fach Mathematik. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums nehmen höchst erfolgreich auch am Adam-Ries-Wettbewerb, der Fürther Mathematik-Olympiade, am "Känguru-Wettbewerb" und am Bundeswettbewerb Mathematik teil.

JungIngenieur- Pass

Der Jungingenieur-Pass ist ein MINT-Projekt unserer Schule, um Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 über den naturwissenschaftlichen Unterricht hinaus an die verschiedenen Facetten des Ingenieurberufs heranzuführen.

In unterschiedlichen Modulen lernen die Teilnehmer den Werdegang eines Produkts kennen. Dazu besuchen sie die ortsansässigen Industrieunternehmen Fa. Brose Fahrzeugteile, Fa. Kapp, Fa. Kaeser Kompressoren, Fa. Lasco, Fa. Waldrich, die Fa. Schink in Breitenau, die IHK zu Coburg und die Hochschule Coburg. Von der Planungsphase am Reißbrett und PC, über das Bohren, Fräsen und Entgraten per Hand, die Funktion einer CNC-Maschine, das Löten einer Platine und die Endmontage entsteht in rund 16 Monaten ein Produkt, dessen Herstellung die Schülerinnen und Schüler sukzessive verfolgt und mit eigenen Händen begleitet haben.

Kapp- Preis


Der von Dr.-Ing. E. h. Bernhard Kapp gestiftete Preis hat das Ziel, das Interesse am Ingenieurberuf zu fördern.

Der "Kapp-Preis" richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 und wird durch das Projekt Jungingenieur- Pass (Jahrgangsstufen 9 und 10) vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten ein naturwissenschaftliches oder technisches Thema mit hoher Praxisrelevanz im Rahmen eines selbstständigen Projekts. Den Jungforschern winken Geldpreise in Höhe von 1000 Euro für den ersten, 750 Euro für den zweiten und 500 Euro für den dritten Platz.

Kooperationen mit der Hochschule Coburg


Die intensive Kooperation mit der Hochschule Coburg wurde am 10. Juli 2015 auch formal mit einer Kooperationsvereinbarung beschlossen. Darin bekunden die Partner ihre dauerhafte Bereitschaft zur Zusammenarbeit insbesondere im MINT-Bereich durch gemeinsame Unterstützung von Schülern bei Wettbewerbsarbeiten, im Projekt JungIngenieurPass in Seminaren oder bei Einzelprojekten. Solche aktuellen Einzelprojekte sind das Projekt COLUMBUS (Entwicklung eines Zyklotron für den Schul- und Lehrbetrieb), das Projekt Himmelsstürmer (Aufstieg eines Heliumballons mit Messerfassungssystem bis in die Stratosphäre) und auch das Projekt Autokopter (selbständiger Bau eines flugfähigen Quadrokopters).

MINT in der Berufs- und Studienorientierung

Projekte zur Berufsorientierung in den Jahrgangsstufen 9 und 10:

  • JungIngenieurPass
  • CyberMentor-Programm
  • Schnupperpraktikum
  • "Schritt für Schritt" (speziell für Mädchen)
  • "Ernestiner hoch drei"(speziell für Jungen)

Berufsorientierung Bereich MINT in der Oberstufe:

  • Teilnahme an den Bewerbertagen bei regionalen Firmen ( z.B. Brose Fahrzeugteile, KAESER KOMPRESSOREN und Waldrich Coburg)
  • Besuch der Messen Messe „Duales Studium“ und „Coburger Studienmesse“ an der Hochschule Coburg
  • Teilnahme am Projekt „IHK Ausbildungsscouts – Wir gestalten Zukunft“
  • Besuch der Hannover Messe in Kooperation mit der Firma KAESER KOMPRESSOREN
  • Teilnahme an der IHK- Berufsbildungsmesse
  • Kooperation mit regionalen Firmen, der IHK zu Coburg und der Hochschule Coburg in den W- und P- Seminaren
Das MINT-EC-Zertifikat

Was ist das MINT-EC-Zertifikat?

Das MINT-EC-Zertifikat ist eine Bündelung der schulischen und außerschulischer Aktivitäten im MINT-Bereich und wird nur durch MINT-EC-Schulen, wie das Ernestinum, vergeben. Es bescheinigt fachliche Kompetenz und überdurchschnittliches Engagement und wird auf Antrag mit dem Abiturzeugnis vergeben. Es umfasst nicht nur die fachlichen Leistungen der letzten drei Schuljahre bis zum Abitur, sondern auch MINT-Aktivitäten während der gesamten Schulzeit.

Was sind zusätzliche MINT-Aktivitäten?

Dazu zählen verschiedenste Wettbewerbe in Mathematik, Informatik oder den Naturwissenschaften, Wahlunterricht (z.B. Robotik), Begabtenförderung oder Teilnahme an Workshops oder Veranstaltungen des MINT-EC-Netzwerkes. Ebenso wird hier die Wahl des naturwissenschaftlich-technologischen Zweiges berücksichtigt.

Wie werden die zusätzlichen MINT-Aktivitäten dokumentiert?

Im Sekretariat ist das MINT-EC-Heftchen zur Dokumentation erhältlich.

Darin werden über die Schulzeit hinweg alle zusätzlichen MINT-Aktivitäten notiert. Die betreuende Lehrkraft zeichne die Eintragungen ab.

Wie erhält man das MINT-EC-Zertifikat?

Vor dem Abitur wird das Dokumentationsheftchen bei der MINT-EC-Koordinatorin des Ernestinums (OStRin Scheer) abgegeben. In Absprache mit der Koordinatorin wird der Antrag gestellt und schließlich das Zertifikat mit dem Abiturzeugnis verliehen.

Fragen?

Fragen beantwortet OStRin Scheer.

1984 - Connecting Arts and Technology

Bald rollen die Roboter auf die Bühne!

Am Ernes wird auch die Technik selbst gebaut, die in einem Musical über Robotik zum Einsatz kommen wird: „1984 – Connecting Arts and Technology“ ist der Titel einer Theaterperformance, die Technik und Kunst, miteinander verbindet. Nähere Informationen zu unserem Gemeinschaftsprojekt mit der Escola les Carolines in Valencia, das von der Europäischen Union gefördert wird, gibt es auf erasmusplus.ernestinum-coburg.de.

Aktuelle MINT-News

  • Fünf Klassen haben sich dieses Jahr dazu entschlossen, sich die Wartezeit auf Weihnachten mit einem etwas anderen Adventskalender zu versüßen. Sie nahmen mit großem Engagement an „Physik im Advent – noch 24 Experimente bis Weihnachten“ teil und experimentierten mit Feuereifer. Bei diesem besonderen Adventskalender handelt es sich um einen Wettbewerb, der von der „Georg-August-Universität“ in Göttingen, der „Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung“ und der „Deutschen physikalischen Gesellschaft e. V. (DPG)“ ins Leben gerufen wurde. Jeden Tag vom 01. Dezember bis zum Heiligabend stellen Weihnachtsmann und Weihnachtsfrau in einem Videoclip ein kleines Experiment vor, das zuhause mit einfachen Mitteln nachgestellt werden kann und so zum gemeinsamen Experimentieren am Küchentisch einlädt. So kann unter den vorgegebenen Antworten fast ohne Probleme die richtige ausgewählt werden. Das Lösungsvideo am nächsten Tag liefert dann neben der richtigen Antwort auch noch eine leicht verständliche physikalische Erklärung. Organisiert über Teams wurde innerhalb der Klassen auch fleißig über die richtige Antwort diskutiert bzw. Videos hochgeladen, um in der stressigen Vorweihnachtszeit auch MitschülerInnen, die an einem Tag keine Zeit zum Basteln hatten, das Antworten zu ermöglichen. Leider nahmen dieses Jahr weniger Klassen als im Vorjahr teil, diese dafür aber mit größerem Erfolg. Unter den erfolgreichsten Klassen losen die Organisatoren Preise aus und in diesem Jahr dürfen sich gleich zwei Klassen – die 7a und die 7c – über einen Buchpreis freuen. Aber auch innerhalb der Klassen wurden die jeweils ersten drei Plätze mit einem kleinen Sachpreis geehrt, der dankenswerterweise vom Verein der Freunde und Förderer e. V. gestiftet wurde. In der Klassenwertung erhielten einen ersten Platz: Marie Reblitz (7a), Fynn Albert und Henning Fritz (7b), Anna-Dorothea von Obstfelder (7c), Raphael Bittorf (9a), Raphael Finzel und Falk Müller (9b). Über einen zweiten Platz freuten sich Emilia Kurz (7a), Eric Maurer (7b), Sophie Degenhardt (7c), Lilly-Rose Herfert und Tuana Nacak (9a) und Lasse Jörgensen (9b). Einen dritten Platz erreichten Fadiya Haydari (7a), Louca Niedziela (7b), Luise Degenhardt (7c), Alexander Grinko und Samuel Scheler (9a) und Ella Faber (9b). Einige der hier genannten wurden sogar schon letztes Jahr ausgezeichnet!

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  • Nach zwei Jahren coronabedingter Pause freuen wir uns über eine erneute erfolgreiche Teilnahme einiger unserer Schüler am Kapp-Preis 2022. Was diesen von Dr.-Ing. E.h. Bernhard Kapp gestifteten und jährlich vom Rotary Gemeindienst e.V. verliehenen Preis so besonders macht, ist neben den tollen Preisgeldern die Tatsache, dass nur Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Coburger Raum teilnehmen dürfen. Die Intention des Stifters Dr.-Ing. E.h. Bernhard Kapp war es dabei, das Interesse am Ingenieurberuf zu wecken. Neu in diesem Jahr waren dabei die zwei Kategorien, denen die Schülerinnen und Schülern ihr Projekt zuordnen mussten. Kategorie A beinhaltete das Rahmenthema „European Green Deal“ in Bezug auf das Ziel der EU-Kommission, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null abzusenken und Kategorie B ein frei gewähltes Ingenieursthema. In der Kategorie A gingen mit „Poolheizung“ (Merlin Raphael) und „Luftqualitätssensor“ (Fabian Fronda, Samuel Hein und Jonas Seifert) zwei Projekte ins Rennen, in Kategorie B hingegen mit „Digitalmultimeter“ (Lars Köppl, Lukas Kühner und Tamino Kunze) nur ein Projekt. Über Preise freuen dürfen sich Merlin Raphael (3. Preis) sowie Fabian Fronda, Samuel Hein und Jonas Seifert (1. Preis). Lars Köppl, Lukas Kühner und Tamino Kunze gingen leider ganz knapp leer aus, aber sie freuen sich nach eigener Aussage über die wertvollen Impulse und Erfahrungen, die sie während ihrer Teilnahme sammeln durften. Merlin Raphael entwickelte selbstständig im heimischen Garten eine Poolheizung, mit der er mit Hilfe von Solarthermie seinen Pool kostengünstig und energiesparend aufheizen kann. Dabei ging er nicht nur auf die praktischen Aspekte ein, sondern führte auch Überlegungen aus, wie viel CO2 sich dadurch einsparen lässt. Inspiriert wiederum von den CO2-Messern in den Klassenzimmern überlegten Fabian Fronda, Samuel Hein und Jonas Seifert, wie man die Corona-Ampeln kostengünstig verbessern könnte. Neben der CO2-Messung fügten sie noch Sensoren für Kohlenmonoxid, Feuchtigkeit, Feinstaub und Temperatur hinzu und schafften es, alles platzsparend in einem selbst designten Gehäuse unterzubringen. Die Jury überzeugen konnten sie auch mit ihrer hervorragenden Teamarbeit und den weiteren Entwicklungsideen, die die Gruppe noch in ihrem gemeinsamen Projekt in der Zukunft umsetzen möchten. Wir gratulieren den Preisträgern und freuen uns schon auf die offizielle Feier in der Firma Kapp im Januar 2023!

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  • Am vergangenen Freitag haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Projekt „JungIngenieurPass“ zur Fa. Waldrich aufgemacht. Nach einer kurzen Einführung in die Unternehmensgeschichte und den Werkzeugmaschinenbau konnten sich die Schülerinnen und Schüler, frisch gestärkt durch eine leckere Brotzeit, während der beeindruckenden Werksführung ein Bild von den großen Portalfräsmaschinen machen, die dort gefertigt werden. Angeregt wurden auch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf das Unternehmen diskutiert. Für das „JungIngenieur ärgere Dich nicht“ – Spiel mussten die ersten Metallteile gefertigt und angepasst werden. Deshalb wurde gerechnet, gemessen, gebohrt, gefeilt und gebogen und so in einfache Verfahren der Metallbearbeitung eingeführt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Waldrich für die Möglichkeit das Unternehmen näher kennenzulernen, für die engagierte Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler durch die Auszubildenden, bei Hrn. Bätz und besonders beim Ausbildungsleiter Klaus Damaschke für seinen unermüdlichen Einsatz!

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  • Am Freitag, den 18. November 2022, starteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 9. Runde des JungIngenieurPasses unserer Schule in ihr erstes Modul. Nach einer flotten Sonderfahrt im SÜC-E-Bus erreichten die 14 SchülerInnen die Firma Kaeser Kompressoren SE. Dort wurden sie von Hr. Thomas Gerber, Ausbilder im technisch – zeichnerischen Bereich, herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Führung durch das Ausbildungszentrum – die Werkshallen konnten Corona-bedingt noch nicht besucht werden – und einem kurzen Blick auf die Unternehmensgeschichte mussten dann die Spielfiguren des „Mensch ärgere Dich nicht“-Spiels mit Solid Edge, einem CAD-Zeichenprogramm, konstruiert werden. Unter Anleitung von Hr. Gerber und den Auszubildenden Adrian Büschel und Philipp Hoffmann konnten die JungIngenieurInnen ihre eigenen Ideen verwirklichen. Trotz der vorgegebenen Maße der Spielfiguren blieb genügend Freiraum für eigene Kreativität. So erinnert manche Figur an The Gherkin in London, andere ähneln Burgen oder Schwertern. In den 3D-Druck gehen die Figuren allerdings erst im Juli 2023… Unser herzlicher Dank geht an die Firma Kaeser sowie Hr. Thomas Gerber, Adrian Büschel und Philipp Hoffmann sehr kompetente und geduldige Betreuung.

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  • Als im Juli der Newsletter mit den kommenden MINT-EC Veranstaltungen ankam, stachen mir direkt die Digital Insights ins Auge, welche am 27./28. September stattfanden. Die Digital Insights bestehen aus einem digitalen Nachmittag und einem Tag live vor Ort in einem Unternehmen. Am Projekt beteiligt sind Konzerne wie Siemens, SAP und Microsoft, welche den Teilnehmerinnen und Teilnehmern exklusive Einblicke ins Unternehmen und in die MINT-Bereiche geben. Die Bewerbung erfolgte sehr einfach über die Webseite mint-ec.de. Ich habe mich für Microsoft Deutschland in München entschieden. Die Zugfahrt musste man selbst buchen, alles andere wurde von MINT-EC organisiert und übernommen. Nachdem man noch die Einverständniserklärung der Eltern und die Schulbefreiung hochgeladen hatte, kam eine Mail mit der Bestätigung und wenige Tage später ein ausführliches Programm per E-Mail. Am Dienstag ging es mittags mit der Onlineveranstaltung los. Alle drei Firmen stellten sich vor. In einem Entry-Game konnten wir gleich zu Beginn in kleinen Gruppen unsere Knobel-Fähigkeiten unter Beweis stellen und nebenher einiges über die Firmen lernen. Zudem gab einen sehr spannenden Vortrag aus den Helliwood Studios Berlin von Jutta Schneider und Thomas Schmidt zum Thema „Future Skills“, was sehr inspirierend und interessant war. Anschließend erhielten wir jede Menge nützliche Bewerbungstipps von den firmeneigenen Personalmitarbeitern. Wie sieht eine gute Bewerbung aus? Wie hebt man seine Fähigkeiten hervor? Und welche Fehler sollte man auf jeden Fall vermeiden? Ganz nebenbei konnte man sich mit Vertreter:innen aus den Unternehmen und mit Schüler:innen aus ganz Deutschland vernetzen. Am Mittwoch ging es dann früh um 6:30 Uhr am Bahnhof Coburg los. Mein Schulkollege Merlin und ich waren wohl die Einzigen im ICE Richtung München, die keine Lederhose trugen und aufs Oktoberfest wollten. Bei Microsoft angekommen wurden wir zusammen mit rund 50 anderen Schüler:innen aus ganz Deutschland vor Ort begrüßt und bekamen erste Einblicke in die digitale Welt von Microsoft. Und “digitale Einblicke” gab es an diesem Tag tatsächlich viele. Gleich zu Beginn nahm Alexandra Gerst alle Teilnehmenden mit in ihr hochspannendes Arbeitsgebiet bei der Microsoft Cyber Crime Unit. Gleich darauf setzte Yasim Al-Douri ein Impuls zu ihrem Herzensthema: Responsible AI. Ihre Faszination für KI-Themen (Künstliche Intelligenz) überträgt sich sofort auf die Teilnehmenden und löst in der Schülerschaft eine angeregte Diskussion aus: Ab wann könnte KI eigene Entscheidungen treffen? Wieviel Regulierung oder menschliche Intervention ist notwendig? Fragen über Fragen, die immer wieder durch Experimentieren mit KI-Demos aufgelockert wurden. Danach konnten wir eigene Ideen entwickeln, wie Künstliche Intelligenz die Welt besser machen könnte: Kraftstoff sparen durch intelligente Geschwindigkeitsanpassungen im Straßenverkehr. KI-gestützte Psychotherapie, Analyse von Waldschäden durch die Auswertung von Satellitenbildern, KI in der Forschung zu CO2-neutraler Stromproduktion einsetzen uvm. Nach einem Mittagessen in der eigenen Kantine von Microsoft (es gab einen eigenen Pizzabäcker, sehr beeindruckend) konnte man am Nachmittag noch einiges darüber lernen, welche „Skills“ man bei Microsoft haben sollte und was der Arbeitsalltag so mit sich bringt. Hier berichteten junge Microsoft-Mitarbeitende sehr authentisch und mit viel Leidenschaft über Ihre Jobs und Aufgabengebiete. Nach einem kurzen Ausflug in die Stadt ging es um 19:30 Uhr mit dem Zug (und vielen „leicht“ angetrunkenen Oktoberfestbesuchern) zurück nach Coburg (die Stimmung im Zug war großartig). Der Tag hat viel Spaß gemacht und es war sehr spannend in die faszinierende Welt des Tech-Giganten Microsoft eintauchen zu können. Ich kann die Digital Insights all unseren Schülern deshalb nur ans Herz legen und dazu motivieren nächstes Jahr teilzunehmen. Vielen Dank an der Stelle auch nochmal an alle Beteiligten von Mint-EC und Microsoft für das ermöglichen solcher großartigen Events. Text: Louis Gumpert, Q12                          Bild: Microsoft Deutschland

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  • 14 JungIngenieure und JungIngenieurinnen warteten fast ein Jahr auf diesen Tag: Am 12.10.2022 konnte endlich die neue Runde des Projekts „JungIngenieurPass“ mit der Auftaktveranstaltung starten: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten das ISAT (Institut für Sensor- und AktorTechnik) der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Drese übernahm die freundliche Begrüßung und die anschließende Führung durch alle Bereiche des Instituts – von den Labors im Keller, z.B. für Bioanalytik, bis zu den Orten aktueller Forschungsprojekte in den oberen Stockwerken. Mit viel Begeisterung erläuterte Prof. Drese verschiedene Forschungsschwerpunkte und Anwendungen in den Bereichen der Sensor und Aktortechnik, so z.B. die Entwicklung eines Ultraschall-Messgeräts zur Analyse von Ablagerungen in Rohrleitungen mittels akustischer Wellen oder ein Messverfahren zum Aufspüren von Schädigungen in laufenden Drahtseilen. Quasi nebenbei wurde den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt und Bedeutung des Ingenieurwesens verdeutlicht. Abschließend konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Mensa Campus Design unter die Studierenden mischen, denn sie wurden dort zum Essen eingeladen! Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Organisation und Betreuung durch M. Holzhaus und ebenso bei Prof. Drese für die einmaligen Einblicke ins ISAT!

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  • Johannes Deuerling (Klasse 6d) hat letztes Schuljahr erfolgreich an der Fürther Mathematik-Olympiade (FÜMO) teilgenommen, ja sogar so erfolgreich, dass er einen ersten Preis erlangte! Am Montag, den 19.9.22, war er nun zur großen Preisverleihung nach Bayreuth eingeladen. In der dortigen Universität erhielt er seine Urkunde, traf andere Preisträger und durfte einem interessanten Festvortrag über „Knoten und Verschlingungen“ zuhören. Wir gratulieren Johannes herzlich und wünschen viel Erfolg für die mathematischen Wettbewerbe in diesem Schuljahr!

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  • Nach dem Notenschluss einfach zurücklehnen und entspannen? Nicht so mit unserer Klasse 8b! Sie machte sich am Dienstag, 19. Juli 2022, gleich hochmotiviert auf zu einem Berufsorientierungstag bei der Firma Kaeser. Herzlich empfangen wurde sie nicht nur von Herrn Kraft, Papa einer Schülerin und Mitarbeiter der Firma Kaeser, sondern auch von Ausbilder Marcel Völker. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung stellte er die Firma Kaeser vor und zeigte die zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten auf, die Kaeser bietet: von MechatronikerIn über Industriekaufmann/-frau bis zu einem dualen Studium in beispielsweise Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen oder Elektrotechnik. Weiter ging es danach mit einem praktischen Teil – dem Bau eines Jump-and-run-Spiels. Dieser Teil wurde fast vollständig von den Auszubildenden gestemmt, die die Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler übernahmen. Zunächst einmal erläuterte ein Auszubildender zum Industriekaufmann im zweiten Lehrjahr, wie ein Bauteil geplant wird und die Kosten kalkuliert werden. Anschließend waren unsere Schülerinnen und Schüler an der Reihe. Angeleitet von den Azubis des ersten Lehrjahres löteten und nieteten sie die Komponenten zusammen und programmierten das Spiel. Auf beiden Seiten strahlten die Augen. Die Auszubildenden freuten sich zu zeigen, was sie bereits gelernt hatten, und unsere Schülerinnen und Schüler freuten sich, nach einem anstrengenden Schuljahr einen Blick über den Tellerrand der Schule werfen und mit den eigenen Händen etwas gestalten zu können. Es dauerte nicht lange und die ersten Abänderungen des ursprünglichen Spiels flackerten über die Bildschirme – einige davon funktionierten sogar… Wir blicken auf einen rundum gelungenen Vormittag zurück und bedanken uns herzlich bei der Firma Kaeser für den herzlichen Empfang und die Gastfreundschaft. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten eine Firma aus der Region kennenlernen, die weltweit erfolgreich agiert und als hervorragender Arbeitgeber bekannt ist. Vielleicht hat ja der/die ein oder andere nun eine Idee, wie es nach der Schule weiter gehen könnte und wofür sich das Lernen lohnen kann!

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  • Vor allem Schüler/-innen, die in der Oberstufe sowohl Kurse in Physik und Biologie besuchen, hatten am 06. Juli 2022 die Gelegenheit, die Praxis für Strahlentherapie am Klinikum Coburg zu besuchen. Dieses medizinische Fachgebiet kombiniert Inhalte aus der Biologie, der Physik und auch der Informatik. Nach freundlicher Begrüßung durch Fr. Grabenbauer fasste Dr. Schäfer wesentliche biologische und physikalische Grundlagen, die immer wieder durch praxisnahe Beispiele veranschaulicht wurden, zusammen. Die anschließende Führung durch die Praxis ermöglichte einmalige Blicke hinter die Kulissen modernster Medizintechnik: Die Schülerinnen und Schüler lernten das Funktionsprinzip der Hochvolttherapiegeräte, die für die Erzeugung der hochenergetischen Strahlen – vorwiegend Gammastrahlung, Röntgenbremsstrahlung oder Elektronen – eingesetzt werden, kennen. Hier waren aufgrund von turnusgemäßen Wartungsarbeiten sogar technische Details sichtbar. Die bildgebende Darstellung des Tumorgewebes ermöglicht ein Computertomograph (CT), der ebenfalls besichtigt wurde. Von Informatikern muss vorab genau kalkuliert werden, wie hoch die Strahlenbelastung im Tumorgewebe und auch im umgebenden Gewebe sein wird – auch hier gewannen die Teilnehmerinnen einen Einblick. Abschließende Informationen zum Thema Strahlentherapie und die Möglichkeit Fragen zu stellen, rundeten den Besuch ab. Wir möchten uns ganz herzlich bei Hr. Dr. W. Schäfer und Fr. A. Grabenbauer für den informativen und beeindruckenden Nachmittag bedanken!

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  • Im November 2019 fand vor mehr als zweieinhalb Jahren die Auftaktveranstaltung der 8. Runde des JungIngenieurPasses an der Hochschule Coburg statt. Keine der sieben Runde davor hat einen so langen Zeitraum in Anspruch genommen! Dennoch schafften es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – zum Teil mit langen Corona bedingten Pausen – anschließend die Unternehmen Schink Blechbearbeitung & Metallbau, die Kaeser Kompressoren SE, die Lasco Umformtechnik GmbH, die Kapp Werkzeugmaschinen GmbH, die Waldrich Coburg GmbH und die Firma Robert Hofmann GmbH in Lichtenfels, zudem die Hochschule Coburg und die Industrie- und Handelskammer zu besuchen. Dabei war es möglich, vielfältige Einblicke in diese Institutionen zu gewinnen und außerschulisch Kompetenzen und Fertigkeiten zu erwerben. Am 30.06.2022 war es dann endlich so weit: Unsere vierzehn JungIngenieurinnen und -ingenieure bekamen an der IHK zu Coburg in feierlichem Rahmen ihre Zertifikate übereicht. Gleichzeitig erhielten sie natürlich auch ihr Projekt – das „JungIngenieur ärgere dich nicht“-Spiel. Auf dem Weg durch die genannten Stationen wurde dieses geplant, Metall- und Kunststoffteile bearbeitet sowie elektronische Schaltungen gelötet und programmiert. Die erfolgreichen Teilnehmer der 8. Runde des JungIngenieurPasses sind: Lucia Bayer, Merlin Fischer, Louis Gumpert, Benedikt Heimstädt, Klara Holzhaus, Moritz Jakob, Julian Kestel, Johanna Kotschy, Johannes Porombka, Merlin Raphael, Viktoria Sauerland, Emmy Wank, Tizian Weiß und Marc Würstlein Herzlichen Glückwunsch! An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Projektpartner für die Zusammenarbeit, das wirklich andauernde Engagement und die außerordentlich kompetente Betreuung bedanken!

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