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Dr.-Ing. E.h. Bernhard Kapp Preis zur Förderung des Ingenieurnachwuchses 2022

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause freuen wir uns über eine erneute erfolgreiche Teilnahme einiger unserer Schüler am Kapp-Preis 2022.
Was diesen von Dr.-Ing. E.h. Bernhard Kapp gestifteten und jährlich vom Rotary

Gemeindienst e.V. verliehenen Preis so besonders macht, ist neben den tollen Preisgeldern die Tatsache, dass nur Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Coburger Raum teilnehmen dürfen. Die Intention des Stifters Dr.-Ing. E.h. Bernhard Kapp war es dabei, das Interesse am Ingenieurberuf zu wecken. Neu in diesem Jahr waren dabei die zwei Kategorien, denen die Schülerinnen und Schülern ihr Projekt zuordnen mussten. Kategorie A beinhaltete das Rahmenthema „European Green Deal“ in Bezug auf das Ziel der EU-Kommission, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null abzusenken und Kategorie B ein frei gewähltes Ingenieursthema.
In der Kategorie A gingen mit „Poolheizung“ (Merlin Raphael) und „Luftqualitätssensor“ (Fabian Fronda, Samuel Hein und Jonas Seifert) zwei Projekte ins Rennen, in Kategorie B hingegen mit „Digitalmultimeter“ (Lars Köppl, Lukas Kühner und Tamino Kunze) nur ein Projekt.
Über Preise freuen dürfen sich Merlin Raphael (3. Preis) sowie Fabian Fronda, Samuel Hein und Jonas Seifert (1. Preis).
Lars Köppl, Lukas Kühner und Tamino Kunze gingen leider ganz knapp leer aus, aber sie freuen sich nach eigener Aussage über die wertvollen Impulse und Erfahrungen, die sie während ihrer Teilnahme sammeln durften.
Merlin Raphael entwickelte selbstständig im heimischen Garten eine Poolheizung, mit der er mit Hilfe von Solarthermie seinen Pool kostengünstig und energiesparend aufheizen kann. Dabei ging er nicht nur auf die praktischen Aspekte ein, sondern führte auch Überlegungen aus, wie viel CO2 sich dadurch einsparen lässt.
Inspiriert wiederum von den CO2-Messern in den Klassenzimmern überlegten Fabian Fronda, Samuel Hein und Jonas Seifert, wie man die Corona-Ampeln kostengünstig verbessern könnte. Neben der CO2-Messung fügten sie noch Sensoren für Kohlenmonoxid, Feuchtigkeit, Feinstaub und Temperatur hinzu und schafften es, alles platzsparend in einem selbst designten Gehäuse unterzubringen. Die Jury überzeugen konnten sie auch mit ihrer hervorragenden Teamarbeit und den weiteren Entwicklungsideen, die die Gruppe noch in ihrem gemeinsamen Projekt in der Zukunft umsetzen möchten.
Wir gratulieren den Preisträgern und freuen uns schon auf die offizielle Feier in der Firma Kapp im Januar 2023!