Jüdisches Coburg

 

Wir leben in einem Festjahr: 2021 feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Die Q11 und der Kursleiter Dr. Hüneburg begehen das Festjahr vor der eigenen Schultür und wollen jüdisches Leben sichtbar und erlebbar machen.

Der Kurs redet tacheless und unternimmt Führungen durch die Vestestadt, um Gebäude und Plätze mit jüdischer Vergangenheit kennenzulernen. Ob die Judengasse (wo man sich heute im Casino verzocken kann), am Albertsplatz (wo auf dem mittelalterlichen Tiermarkt viel geschachert wurde), im Gebäude des Müller-Kaufhauses (wo noch heute ein Reibach gemacht wird), in der Spitalgasse (wo sich die Coburger treffen und sich manchmal nicht ausbaldovern), oder auf der duften Partymeile, dem Steinweg (wo um Mitternacht vor den Clubs die Türsteher schmiere stehen und sich auf der Tanzfläche so mancher Großkotz in Szene setzt und für viel Moos Freibier springen lässt) … jüdisches Leben spielt in der Stadtgeschichte Coburgs eine wichtige Rolle.

Das ehrenamtliche Netzwerk Lebendige Erinnerungskultur und die Initiative Stadtmuseum Coburg e.V. haben im Sommer einen digitalen Stadtgrundgang zu jüdischen Orten in Coburg veröffentlicht, den der Ethik-Kurs nun an der frischen Luft nachvollzieht, denn die Sonne scheint für alle umsonst.

Zum Schluss noch ein kleines Gewinnspiel: Wie viele Worte und Sprichworte aus dem Jiddischen sind in diesem Beitrag versteckt? Unter den richtigen Einsendungen verlost der Ethik-Kurs eine Tafel koschere Schokolade. Die Antwort geht per Mail an: est.huen@schulen.coburg.de

Viel Glück – oder besser gesagt – Masel tov!

Oktober 28, 2021