Die Fahrt der 8. Klassen zur Coburger Hütte verfolgt mehrere Ziele: Sie soll eine Belohnung sein für alle diejenigen, die sich für das Ernestinum, ihr soziales Umfeld in der Schule, aber auch außerhalb in Vereinen oder im Ehrenamt einsetzen oder sich um gute Leistungen bemühen. Aber die Fahrt soll auch einen ersten Einblick in die alpine Bergwelt mit ihrer verletztlichen Flora und Fauna bieten und die Alpen als Ort der Erholung und des persönlichen Wachstums vorstellen. Da ist die umweltfreundliche, kostengünstige, bequeme und schnelle Anreise mit der Deutschen Bahn ein wichtiger erster Schritt. Leider kam dieses Jahr der vermutliche Brandanschlag auf die Rad-Unterführung in Hirschaid in die Quere, sodass die Anreise nur noch umweltfreundlich und kostengünstig, aber bei weitem alles andere als bequem und schnell war, denn die Gruppe musste einen weiten Umweg bzw. einen Schienenersatzverkehr in Kauf nehmen. Dennoch klappte trotz des ominösen Starts dann alles – das Wetter hielt sich gerade so im akzeptablen Bereich, alle kamen trocken auf die Hütte, wir konnten in Gruppen zum Tajatörl wandern und wer wollte, testete gemeinsam mit Bergführer Riccardo die Routen im Klettergarten hinter der Hütte. Bei gutem Wetter kann es jede und jeder – bei schlechtem Wetter muss man sich schon ein bisschen zusammenreißen. Wer das aber tat, hatte tolle Erlebnisse, die nur noch vom eiskalten Bad im Drachensee getoppt wurden – ein frostiges Highlight für viele. Unser Dank geht wieder an Riccardo Mizio, an die Familie Schranz und die Mitarbeitenden auf der Coburger Hütte, die allen unseren Wünschen entgegenkam und an den DAV Coburg, ohne dessen Unterstützung die Fahrt nicht möglich wäre.










