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Der versteinerte Wald

Im Rahmen des W-Seminars „Wirken und Werten im Wald“ besuchten wir zusammen mit Förster Wolfgang Weiß vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) und unserem Seminarleiter Herrn Megges das Coburger Naturkundemuseum, um dort mehr über die historischen Aspekte des Seminarthemas zu erfahren.

Die Führung von Dr. Eckhard Mönning, des stellvertretenden Museumsleiters und Fachmanns für Geowissenschaften, Vor- und Frühgeschichte, begann im Abteil der Erdgeschichte, in welchem er uns über das Alter der Erde und die Methoden zu dessen Bestimmung aufklärte. Anschließend setzten wir uns mit einem Überblick über die verschiedenen Zeitalter der Erde auseinander, z.B. mit den Pflanzen, die zur jeweiligen Zeit wuchsen. So lernten wir beispielsweise, dass es im Silur (3. Zeitalter des Erdaltertums – vor ca. 444 bis 420 Millionen Jahren) die ersten Gefäßpflanzen gab. Danach erklärte uns Dr. Mönning, dass es durch das Einsetzen einer Eiszeit zu einem Massensterben und zu einer Veränderung der Pflanzen kam, da diese sich anpassen mussten. Zuletzt zeigte uns Dr. Mönning noch anhand von Modellen der Erde, in welchen man unter anderem die Bewaldung der Erde erkennen konnte, wie diese in den verschiedenen Zeitaltern aussah.

Niklas Ohnhäuser, Jg.11