Vorlesewettbewerb der 6.Klassen

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“  

Mit diesem Zitat von Heinrich Heine wurde der Vorlesewettbewerb des Ernestinums am 03.12.2019 eröffnet. Das Lesen nimmt in unserer heutigen Gesellschaft keinen großen Stellenwert mehr ein und hat über die Jahre an Bedeutung verloren. Doch Bücher sind so viel mehr als zusammengebundenes, bedrucktes Papier. Sie repräsentieren Kultur, Wissen und Träume. Sie verbessern unser Gedächtnis, unsere Empathiefähigkeit in unsere Selbstreflexion, um nur einige Argumente für das Lesen zu nennen.

Nachdem sich die fünf Finalisten (Mattes Coester (6a), Lasse Jörgensen (6b), Jannes Höllein-Lienhardt (6c), Paula Kaiser (6c) und Antonia Bräunig (6e)) bereits klassenintern gegen ihre Mitschüler durchgesetzt hatten, bekamen sie nun die Möglichkeit, vor größerem Publikum, zusammengesetzt aus Familie und Freunden, und vor einer Jury mit ihren Lesekünsten zu begeistern. Zunächst wurde nach einer kurzen Buchvorstellung ein den Schülern bekannter und Zuhause eingeübter Text vorgelesen. Dabei wurde man in die Welt des „Harry Potter“ nach Hogwarts oder zur Familie Taschenbier beim „Sams“ entführt. 

Nach einer kurzen Pause und gestärkt durch Tee und Kuchen folgte nun der Vortrag des unbekannten Texts. Dieser war ein Auszug aus „Die Welt steht Kopf – in der Elternschule“ von Amina Paul. Die Zuhörer haben dabei hautnah mitbekommen, wie Eltern von einem auf den anderen Tag angefangen haben, sich wie Kinder zu benehmen und zur Lösung des Problems von den Kindern eine Elternschule gegründet wurde. 

Alle fünf Teilnehmer zogen mit ihrer Darbietung die Zuhörer in ihren Bann und die Mitglieder der Jury hatten in Anbetracht der hervorragenden Leistungen die schwierige Aufgabe, einen Sieger zu küren, der das Ernestinum auf der nächsten Ebene vertreten wird. Nach ausgiebiger Beratung ist die Entscheidung auf Antonia Bräunig (6e) gefallen und wir wünschen ihr viel Erfolg in der nächsten Ebene des Wettbewerbs.

Dezember 13, 2019