MINT-EC Camp „Zukunft Werkstoffe: Werkstoffwunder Automobil“

Vom 5. bis zum 8. März 2019 besuchte Jonathan Romankiewicz (Q11) das MINT-EC Camp „Zukunft Werkstoffe: Werkstoffwunder Automobil“ in Freiberg (Sachs.). Im Verlauf dieser vier Tage lernte er, wie man das im Bergbau gewonnene Eisen-Erz in den „High-Tech“ Werkstoff Stahl verwandelt.

Am ersten Tag des Camps erforschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst die größte Mineralienausstellung in Deutschland, die Kristallwelt „terra mineralia“.

Am zweiten Tag wurde nach dem Frühstück in der technischen Universität Freiberg geforscht. In Projektarbeit wurde unterstützt von wissenschaftlichen Vorträgen die physikalischen Grundlagen zur Stahlherstellung erarbeitet. Am Abend fand eines der Highlights statt, ein Grillabend mit Studenten der Fakultät und Mitgliedern des Racetech Racing Teams. In zahlreichen Gesprächen mit den Studentinnen und Studenten konnte Jonathan einen guten Einblick in das Leben und Studieren in Freiberg erhalten.

Der dritte Tag des Camps beinhaltete einen Besuch der Firma Scherdel, in der Stahl weiterverarbeitet wird. Die Federn des Marktführers Scherdel sind in ca. 80% aller PKWs eingebaut. Bei einem Firmenrundgang durch die Werkshallen wurden verschiedene Biege- und Umformverfahren erklärt.

Am letzten Tag konnten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Vorführung verschiedener Testverfahren zur Qualitätskontrolle mit einer Handpresse ihre eigenen Münzen prägen.

Insgesamt gab es viel Neues über den Werkstoff Stahl. Neben den modernen Werkstoffen wie Verbundwerkstoffe aus Kohlefaser oder Glasfaser ist Stahl auch in Zukunft nicht gänzlich ersetzbar. Auch sind viele Faktoren wie Belastbarkeit oder Härte noch längst nicht ausgereizt und können weiter optimiert werden. Für junge Forscherinnen und Forscher ein interessantes Tätigkeitsgebiet.

März 26, 2019