Spannende Vorleseaktion der Klasse 6b

Am 16.11.2018 veranstaltete die Klasse 6b anlässlich des bundesweiten Vorlesetages gemeinsam mit den beiden Klassleiterinnen eine Leseaktion bei der Mauritius-Schule und in der Melchior-Franck-Schule. Die Schüler konnten im Vorfeld wählen, in welcher Schule sie lesen wollen. Im Deutschunterricht und zu Hause wurden dann Texte eingeübt und Rollen verteilt. Am eigentlichen Vorlesetag trafen sich alle am Anger und machten sich dann zu Fuß oder mit dem Bus auf zu den jeweiligen Schulen. Auf dem Weg war die Vorfreude schon groß und die Schüler waren sehr aufgeregt.

Melchior-Franck-Schule

16 Schülerinnen und Schüler machten sich mit Frau Püschel zu Fuß auf zur Melchior-Franck-Schule. Dort angekommen, wurden sie von Frau Frisch, der Klassenleiterin der Klasse 4b, begrüßt, und in einen großen Kreis zusammen mit den Viertklässlern gesetzt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde trugen vier der jüngeren Schüler ein Gedicht von Theodor Fontane vor: Herr Ribbeck von Ribbeck auf Havelland. Im Gegenzug lasen die Ernestiner ihr eingeübtes Stück: „Das verrückte Rundfunkgerät“ mit verteilten Rollen vor, das sehr gut aufgenommen wurde. In der Geschichte entsteht eine sehr witzige Situation dadurch, dass verschiedene Radiosender wild durcheinander funken. Danach wurden die Ernestiner jeweils zu zweit aufgeteilt und zwei Kindern der 4b zugeteilt, um gemeinsam Zungenbrecher zu lesen. Nachdem diese für alle unbekannt waren, gab es viel Gelächter beim gemeinsamen Aufsagen. Zum Schluss setzen sich alle wieder in einen großen Kreis und trugen die gelernten Zungenbrecher vor, was nicht immer reibungslos klappte. Anschließend gab es noch eine kleine Wegzehrung und es ging zurück zur Schule.

Mauritius-Schule in Ahorn

Die zweite Gruppe fuhr in der Zwischenzeit mit Frau Wöhner mit dem Bus nach Ahorn. An der Mauritius-Schule angekommen wurden die Ernestiner von ein paar Lehrerinnen schon erwartet und begrüßt. Dann trafen die jungen Vorleser endlich auf die Kinder, denen sie etwas vorlesen sollten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden alle Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen eingeteilt und gingen in verschiedene Klassenzimmer, um dort vorzulesen und gemeinsam zu lesen. Da die Mauritius-Schule eine Schule für Kinder mit Behinderung ist, war es für die Vortragenden nicht immer ganz leicht, konzentriert vorzulesen, weil oft jemand dazwischenredete. Aber sie meisterten die Situation gut. Die Kinder an der Mauritius-Schule freuten sich sehr darüber, dass die Ernestiner ihnen etwas vorlasen, und trugen sogar ein eingeübtes Gedicht vor. In einer anderen Gruppe waren einige der Kinder der Mauritiusschule, die schon recht gut lesen konnten, während sich andere schwer taten oder sich leider nicht trauten. Nachdem die Ernestiner ihre vorbereiteten Texte vorgetragen hatten, erarbeiteten sie mit ihnen zusammen einen Ausschnitt aus dem schwierigen Text „Das verrückte Radiogerät“ und nahmen ihn sogar auf. Manche lasen lange Sätze, andere nur einzelne Wörter – jeder, so gut er oder sie es konnte. Anschließend versammelten sich alle Gruppen wieder im großen Saal und lasen ihre erarbeitete Fassung des Textes „Das verrückte Radiogerät“ live vor. Zum Abschluss wurden alle von Frau Neumann durch die Schule geführt, vorbei am neidisch betrachteten Bällebad und durch die Werkstatt, in der Teile eines Energieprojekts der Mauritiusschule ausgestellt waren, mit welchem die Schule für den Bürgerenergiepreis ausgewählt wurde.

Vielen Dank an die beteiligten Lehrerinnen der beiden Schulen für die freundliche Aufnahme! Es war für alle Beteiligten ein tolles und lehrreiches Erlebnis!

November 26, 2018