MINT-EC-Camp: Leopold Franz erforscht, „was die Welt im Innersten zusammenhält“

 

Vier Tage begab sich Leopold Franz (Q11) an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz auf eine spannende Reise, um die kleinsten uns bekannten Teilchen zu entdecken. Einen bleibenden Eindruck hinterließen sowohl die Besichtigung des Teilchenbeschleunigers MaMi, als auch die Suche nach Dunkle-Materie-Teilchen mit dem Detektor XENON1T.

Am Anreisetag erkundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst mit der Bimmelbahn „Thermine“ Wiesbaden und lernten sich so auf der Stadtrundfahrt gegenseitig besser kennen.

Am nächsten Tag fuhren die Schülerinnen und Schüler nach einem frühen Frühstück mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, um am Morgen eine theoretische Einführung in das Gebiet der Teilchenphysik zu erhalten. Am Nachmittag konnten die MINT-begeisterten Schülerinnen und Schüler den Teilchenbeschleuniger MaMi (Mainzer Microtron) besichtigen und später an Originaldaten der LHC-Experimente des CERN den Nachweis des Higgs-Teilchens nachvollziehen.

Der Dienstag startete mit einem Grundlagenvortrag zu Teilchenfallen und Teilchenbeschleuniger, der praktisch durch den Bau einer Paulfalle und beim Bestaunen einer Nebelkammer abgerundet wurde. In einer Gesprächsrunde mit Studentinnen und Studenten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die am CERN tätig sind, wurden auch die verbliebenen Fragen zum Thema „Higgs-Boson“ kompetent beantwortet.

Am letzten Tag wurde das MINT-EC-Camp mit einem Besuch der Firma Eckelmann abgerundet. Die Firma beschäftigt sich mit dem Bau von Ionenstrahl-Beschleunigern, die eine Revolution in der Krebs-Bekämpfung darstellen.

Die Abende wurden für Freizeitaktivitäten genutzt und selbstverständlich konnte Leopold dort auch Fragen der Art, wie groß der Wahrheitsgehalt von Dan Browns Thriller „Illuminati“ ist, ausgiebig diskutieren.

Oktober 23, 2018