3D-Druck: Am Ernestinum nimmt die Zukunft Gestalt an

Der internationale Automobilzulieferer Brose sowie Freunde und Förderer des Ernestinums ermöglichen die Anschaffung eines 3D-Druckers

Am Gymnasium Ernestinum erwerben die Schülerinnen und Schüler mit modernen Technologien die Fähigkeiten für morgen. Dabei profitieren sie auch von der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Region. In Arbeitsgemeinschaften und Seminaren arbeiten sie an der Programmierung von Mikrocontrollern und Einplatinencomputern, wie sie heute schon in vielen smarten Geräten verwendet werden. In der Robotik bauen die Schüler schon seit Jahren erfolgreich autonome Roboter.

Der neue 3D-Drucker der Firma MakerBot eröffnet nun neue Arbeitsmöglichkeiten. Er konnte dank der Unterstützung von Brose sowie Freunden und Förderern des Ernestinums angeschafft werden. „Das ist der nächste logische Schritt“, so Tillmann Leibing, Leiter des W-Seminars „Sensorik und Motorik mit Arduino und Raspberry Pi“: Die Schüler können nun Sonderbauteile oder Gehäuse für ihre Projekte professionell selbst gestalten und herstellen. Damit sind ihrem Entwicklungspotenzial kaum mehr Grenzen gesetzt.

Die Übergabe des Druckers fand am 17. Juli in der Ausbildungswerkstatt von Brose statt. Angehende technische Produktdesigner des Automobilzulieferers erläuterten den Teilnehmern des W-Seminars den Umgang mit dem Gerät. Diese Form der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen will das Ernestinum auch in Zukunft fortsetzen, denn die Schüler erhalten neben technischem Know-how auch erste Einblicke in die Berufswelt.

Der Drucker soll aber nicht nur in den MINT-Fächern des Ernestinums zum Einsatz kommen, auch die Kunstlehrer sehen neue Gestaltungsmöglichkeiten. „Schließlich kommt es nicht darauf an, ein solches Gerät nur zu besitzen, sondern es sinnvoll in den Unterricht zu integrieren“, betont Schulleiter Dr. Jakob und ergänzt: „Die beste Vorbereitung für die Welt von morgen ist schließlich ein natürlicher und unbefangener Umgang mit Zukunftstechnologien in möglichst vielen Schulfächern.“

Bild: Brose GmbH & Co. KG

Juli 18, 2017